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"Connected Car" ist tragender Faktor in der Automobilindustrie

27.02.15 Eine aktuelle Studie der Pierre Audoin Consultants zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser (PAC) belegt, dass sich "Connected Car"-Lösungen bereits zu einem tragenden Wirtschaftsfaktor der Automobilindustrie in Europa entwickelt haben. Beinahe jeder Automobilhersteller und Zulieferer in Europa (98 Prozent) beschäftigt sich aktuell mit dem Design und der Entwicklung von "Connected Car"-Lösungen oder hat solche Angebote bereits in Betrieb.

 (Bild: Deutsche Telekom)
Bild: Deutsche Telekom
"Connected Car"-Lösungen haben bereits heute einen maßgeblichen Einfluss auf die Fahrzeugentwicklung und den Aftermarket-Vertrieb. Dies ist eines der Ergebnisse einer umfassenden Studie über den Automobilsektor in Europa, die PAC über den Jahreswechsel 2014/15 durchgeführt hat. Der Markt für "Connected Car"-Lösungen hat mittlerweile einen fortgeschrittenen Reifegrad erlangt. Nachdem eine erste Generation an Lösungen im Bereich Infotainment- und Umweltinformationsdienste bereits am Markt angeboten und betrieben wird, befindet sich nun eine zweite Generation von Dienstleistungen in den Entwicklungs- und Testphasen der Hersteller - wie beispielsweise Sicherheitslösungen, Fahrerassistenzsystemen oder After-Sales-Services .

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Fahrzeughersteller und Zulieferer betrachten "Connected Car"-Lösungen als ein strategisches Langzeitthema für ihre Geschäftsentwicklung. Da Kunden diese Technologien als obligatorische Bedingung für den Kauf eines Fahrzeugs erachten, versuchen Fahrzeughersteller ihren jeweiligen Technologievorsprung als Differenzierungsmerkmal zu nutzen. Nach Aussage von Philipp Schalla, Senior Consultant bei PAC, werden "Connected Car"-Angebote eine tragende Rolle in den Positionierungsstrategien der OEMs und Zulieferer spielen. "In Zukunft werden sich die Kernkompetenzen vieler Unternehmen in Richtung Konnektivität und Embedded-Software-Entwicklung verschieben", so Schalla.

Der technische Fokus der Unternehmen im Markt verschiebt sich momentan von der Konnektivität innerhalb des Autos in Richtung einer "Car-to-X"-Konnektivität, also der Anbindung der Fahrzeuge an externe Informationsquellen und Dienstleistungen. Unternehmen werden sich in Zukunft stärker auf die Entwicklung und Bereitstellung externer Dienstleistungen konzentrieren. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass das Thema "pilotiertes Fahren" in der Branche aktuell lediglich eine untergeordnete Rolle spielt. Um damit mehr Gewicht am Markt zu erlangen, müssen noch viele rechtliche, technologische und wirtschaftliche Hürden genommen werden. "Nichtsdestotrotz wird das Thema 'pilotiertes Fahren' in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen", fasst Schalla zusammen.

Im Rahmen der Studie "Connected Car in Europe" hat PAC eine Umfrage unter 250 Führungskräften in Unternehmen der europäischen Automobilindustrie in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Schweden und Spanien mit mehr als 50 Mitarbeitern durchgeführt.

(Autor: Dominik Grollmann)

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