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Studie: Smartphones verändern News-Leseverhalten nachhaltig

09.04.14 Die massenhafte Verbreitung von Smartphones verändert das Leseverhalten von Nachrichten-Nutzern: Der Konsum steigt, bevorzugt werden Info-Häppchen, News-Meldungen werden weniger häufig weitergeleitet und die Nachrichtenquelle verliert an Bedeutung.

Durch Smartphones hat sich der Nachrichtenkonsum stark erhöht und dazu geführt, dass deutlich mehr "News-Häppchen" konsumiert werden. Aber auch das Leseverhalten hat sich verändert: Nachrichten werden weniger häufig geteilt, die etablierten Nachrichtenquellen verlieren bei jüngeren Nutzern, während der Einfluss von sozialen Medien bei der Nachrichtenverbreitung gewinnt, hat der Smartphone-Hersteller HTC zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser in Studie herausgefunden.

  • Etwa die Hälfte (42 Prozent) der 10.000 befragten Verbraucher gab an, dass sie bereits in der ersten Stunde nach dem Aufwachen die Nachrichten ansehen. Etwa ein Drittel (38 Prozent) checken die News auch in der letzten Stunde vor dem Schlafengehen.

  • Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten gaben an, ein allgemeines Bedürfnis danach zu verspüren, über globale Nachrichtenereignisse als Erste informiert zu sein.

  • 65 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sie eine umfassendere Sicht auf die Nachrichten haben, da sie eine Vielzahl unterschiedlicher Informations- und Meinungsquellen nutzen.

  • 72 Prozent der Befragten fühlen sich über das Weltgeschehen besser informiert, weil Nachrichten zugänglicher und breiter verfügbar geworden sind.

Die direkte und sofortige Verfügbarkeit von aktuellen Nachrichten hat aber auch dazu geführt, dass weniger Nachrichten online geteilt werden.
  • Nur noch jeder Achte unter den Befragten (13 Prozent) teilt News-Storys über soziale Netzwerke, und nur 14 Prozent "liken" Nachrichten.

  • Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass lokale Nachrichten über soziale Netzwerke geteilt werden, um 30 Prozent höher, da die Befragten davon ausgehen, dass diese weniger leicht zugänglich sind, als zum Beispiel News zu Gesundheitsfragen (die 9 Prozent der Befragten teilen) oder sogar zu Promis (4 Prozent), die jeweils als leichter zugänglich eingeschätzt werden.

Dabei wird immer weniger zwischen herkömmlichen Nachrichten und Beiträgen in sozialen Netzwerken unterschieden.
  • Über die Hälfte der Befragten (55 Prozent) sind stärker an der News-Story selbst interessiert als an der Quelle.

  • Die etablierten Nachrichtenanbieter haben der Studie zufolge zu kämpfen. 50 Prozent der Befragten über 55 Jahre halten den traditionellen Nachrichtenanbietern die Treue - bei den Unter-25-Jährigen sind es nur noch 34 Prozent.

  • Fast die Hälfte (45 Prozent) der Unter-25-Jährigen unterscheidt dagegen meistens nicht zwischen News-Storys und Social-Media-Beiträgen.

Die Studienautoren kommen zu dem Ergebnis, dass die fehlende Differenzierung zwischen Nachrichtenquellen, verbunden mit dem ständigen Informationsbedürfnis, den Nachrichtenkonsum wesentlich beeinflussen wird. Nachrichten werden sich stärker an sozialen Netzwerken orientieren und an den individuellen Interessen der Nutzer anpassen müssen. Sie werden mit anderen nutzerrelevanten Inhalten wie Wetteransagen, Kalender-Erinnerungen und Status-Updates verbunden.

Bei der von ICM Research zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser durchgeführten Online-Umfrage wurden insgesamt 10.000 Verbraucher aus 10 Ländern (u.a. Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland, Singapur, Taiwan und die USA) befragt.

(Autor: Dominik Grollmann)

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