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Studie: Industrie 4.0 kann Ressourceneffizienz steigern

21.06.17 Die Themen Industrie 4.0 und Ressourceneffizienz behandeln die meisten Unternehmen getrennt voneinander. Dabei lassen sich die Technologien der digitalen Transformation auch dafür einsetzen, die Ressourceneffizienz zu steigern. Die Studie "Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 - Potenziale für KMU des verarbeitenden Gewerbes", die das Fraunhofer IPA zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen und Partner im Auftrag des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) durchgeführt haben, beleuchtet erstmals die Chancen dieser Wechselwirkungen.

 (Bild: shixugang / pixabay.com)
Bild: shixugang / pixabay.com

KMU nutzen Industrie 4.0 für Ressourceneffizienz viel zu wenig

Eines der wichtigsten Studienergebnisse ist, dass Industrie-4.0-Technologien ein hohes Potenzial für die Steigerung der Ressourceneffizienz mit sich bringen, Unternehmen dieses aber kaum nutzen. So ist Industrie 4.0 bei KMU zwar bekannt, aber noch nicht ausreichend verbreitet. Viele Unternehmen verfügen nicht über die nötigen IT-Standards, haben ein Informationsdefizit oder keine Investitionssicherheit.

Als Handlungsempfehlung für die Politik schlägt das Werk daher vor, die Voraussetzungen für den Einstieg in Industrie 4.0 zu schaffen, beispielsweise Breitbandausbau oder IT-Sicherheit. Außerdem sollen mehr Industrie-4.0-Beratungsangebote für KMU konzipiert werden, die Ressourceneffizienz von Beginn an berücksichtigen.

Als weiteres Ergebnis fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Unternehmen bislang kaum Daten über den Verbrauch ihrer Industrie-4.0-Technologien erheben. Da keine Informationen über die Aufwände vorliegen, lässt sich auch der Nutzen nicht bilanzieren, kritisieren die Studienautoren. Eine Handlungsempfehlung für KMU lautet also, mit den neuen Technologien bestmögliche Transparenz über Ressourceneffizienz sicherzustellen. Die Erfassung und Auswertung von Daten zu betrieblichen Ressourcenverbräuchen sollen künftig als strategische Aufgabe im Fokus der Unternehmen stehen. Dazu gehöre, nicht nur die Aufwände aller Produktionsgüter zu messen, sondern auch der Technologien, die diese Daten generieren.

Die Studie umfasst 270 Seiten und kann kostenlos auf der Website des VDI ZRE zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser heruntergeladen werden.

(Autor: Dominik Grollmann)

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