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Neuer Trend verheiratet E-Commerce mit der Politik

01.04.10 Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) kostet 6.000 Euro zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser , eine Steuersenkung durch eine Regierungspartei ist für 1,1 Millionen Euro zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser zu haben. Das Startup Politikerkauf GmbH zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser will daraus ein Geschäftsmodell machen. Und startet einen Trend.


(Bild: HighText)
Bislang ist der Onlineshop Relation Browser von Politikerkauf GmbH des erfahrenen internationalen Gründers Karlheinz Schreiber Karlheinz Schreiber auf Xing nachschlagen noch in einer geschlossenen Betaversion. In Zukunft sollen aber alle modernen ECommerce-Methoden eingesetzt werden. Schreiber: "Wir sorgen für Transparenz in einem jahrzehntelang intransparenten Markt". Der Onlineshop Politikerkauf soll über folgende Funktionen verfügen:
  • Mövenpick-Funktion: über eine API sollen Landes- und Bundesgliederungen von Parteien automatisch Parlamentarierer-Listen hochladen können, so dass En-Block-Bestechungen und -Sponsorings möglich werden.
  • Parteitags-Modul: Die Parteitage, Konferenzen und Erscheinungstermine von Parteizeitungen werden vollautomatisch in den Terminkalender eingetragen, sodass interessierte Unternehmen automatisch bestimmte Termin- oder Inhaltsgruppen durchbuchen können - beispielsweise vor Gesetzgebungsverfahren.
  • Pharma-Option: Für Dauer-Finanzierung und -Lobbying können Unternehmen und Industrieverbände ganze Themengebiete buchen (Zum Beispiel: Pharma, Solarstrom, Atomkraft). Alle mit dem jeweiligen Thema befassten Regierungsmitglieder bzw. die sie tragenden Parteien werden automatisch finanziert.
  • EMail-Funktion und E-Payment: Gelder werden per E-Payment automatisch auf die Partei-, Wahlkreis- oder Privatkonten (je nach Vorgabe überwiesen). Parallel sorgt eine EMail-Alert-Funktion für den entsprechenden Spender-Hinweis beim unterstützten Politiker.
  • Auktions-Modul: Auf bestimmte Politiker kann geboten werden. Sie wechseln je nach Gebot die von ihnen vertretene Meinung. In der Beta-Version ist im Auktions-Modul lediglich Horst Seehofer verfügbar. Das Höchstgebot lag bei Redaktionsschluss bei 6,32 Euro.
  • Reverse Auktion: Unbekannte und Nachwuchspolitiker können sich selbst einstellen. Die Bestechungssumme sinkt in Ein-Euro-Stufen bis zur sogenannten "Brüderlein-Grenze" von 1,0 Euro. Weniger kann man selbst für einen irrelevanten Politiker nicht bieten.

Neben der internationalen Expansion hofft das Start-up auch auf das Black-Label-Geschäft - also auf die Lizenzierung ihrer Plattform an die Industrie. Vor allem die internationale Rüstungsindustrie und die Flugzeughersteller haben bereits Interesse bekundet. (jg)

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Von: Kevin Friedersdorf, INTERNETAGENTUR MANDARIN MEDIEN Relation Browser Zu: Neuer Trend verheiratet E-Commerce mit der Politik 01.04.10
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