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Webradiomonitor zählt mehr als 10.000 Online-Radios und Podcasts

21.10.16 Der Webradio- und Online-Audiomarkt in Deutschland entwickelt sich weiter mit hoher Dynamik. Erstmals wurden für den Webradiomonitor 2016 zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser über 10.000 Webradio- und Online-Audioangebote in Deutschland erfasst.

  (Bild: pixelio.de/Ingo Neumann)
Bild: pixelio.de/Ingo Neumann
Aktuell wurden 10.139 Online-Audioangebote in Deutschland gezählt, davon 7.686 User Generated Radiostreams oder kuratierte Playlists und 2.453 Webradio-Angebote. 53 Prozent der untersuchten Webradio-Angebote bieten Formate für spezielle Zielgruppen und Musikrichtungen, 47 Prozent eher klassische Radioformate für breitere Zielgruppen.

Die Anbieter verzeichneten im letzten Jahr mehrheitlich Anstiege sowohl bei den Streaming- als auch bei den On-Demand-Abrufen. Dabei erfolgt fast jeder dritte Abruf (32 Prozent) über mobile Geräte. Bis 2018 rechnen die Anbieter im Schnitt mit einem weiteren Anstieg der Streaming-Abrufe um rund 20 Prozent pro Jahr und insbesondere mit einem starken Anstieg der mobilen Abrufe. Sie sollen 2018 bereits 45 Prozent des Gesamtvolumens ausmachen.

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(chart: BLM, BVDW, VPRT)
Die größten Hindernisse für die weitere Marktentwicklung sind aus Sicht der befragten Online-Audioanbieter vor allem hohe Gebühren für Rechte und Lizenzen (75 Prozent), die begrenzten Datenvolumina bei Mobilfunkverträgen (74 Prozent) und die mangelnde Verfügbarkeit von mobilem Internet (47 Prozent). Als weitere Herausforderung werden die Etablierung einer Reichweitenmessung (20 Prozent) und die mangelnde Auffindbarkeit über Suchmaschinen und Drittplattformen (18 Prozent) genannt. Dementsprechend werden die weiteren Entwicklungen rund um Netze, Endgeräte und Plattformen für besonders erfolgskritisch erachtet.

Als wichtigste Faktoren für eine positive Entwicklung werden Flatrates (79 Prozent), ein leistungsfähigerer Mobilfunk (74 Prozent), bessere WLAN-Verfügbarkeiten (73 Prozent), Audio-Streamings im Auto (71 Prozent), Audio-Home-Anlagen (57 Prozent), stationäre WLAN-Radios (54 Prozent), smarte TV-Geräte (43 Prozent) und stationäre Hybrid-Geräte (41 Prozent) genannt (siehe Grafik 4).

Die Gesamtergebnisse des Webradiomonitors werden am 26. Oktober 2016 im Rahmen eines Panels auf den Medientagen München von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, dem Bundesverband Digitale Wirtschaft und dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien vorgestellt.

(Autor: Susan Rönisch)

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