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Finanzierung, Bürokratie, Fachkräfte: Was die größten Hemmnisse für Start-ups sind

21.10.16 Jeweils mehr als die Hälfte der Gründer gibt an, dass Finanzierungsprobleme, zu traditionell denkende Kunden (je 55 Prozent) und die Bürokratie (52 Prozent) besonders große Hemmnisse für ihr junges Unternehmen in Deutschland sind. Das ist das zentrale Ergebnis einer Umfrage des Bitkom zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser unter rund 150 Start-up-Gründern.

  (Bild: Cozendo)
Bild: Cozendo
Mit deutlichem Abstand folgen Themen wie die fehlende Kooperation mit etablierten Firmen (32 Prozent), das Mindestlohngesetz (28 Prozent), der Fachkräftemangel (27 Prozent) sowie hohe Steuern und eine starke Regulierung in der jeweiligen Branche (26 Prozent). Jeder fünfte Gründer (20 Prozent) würde sich eine schnelle Internetverbindung wünschen. Gleichzeitig sagt aber rund jeder Zweite (46 Prozent), dass sich die Situation des eigenen Start-ups in den vergangen zwei Jahren verbessert hat.

Derzeit würden demnach nur 44 Prozent der Gründer wieder in Deutschland gründen, wenn sie völlig frei entscheiden könnten. Allein 32 Prozent würden lieber in die USA gehen. Weitere Ergebnisse des Bitkom Start-up Report 2016 zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser im Überblick:
  • Im Durchschnitt beschäftigen Start-ups 15 Mitarbeiter. Mehr als jedes zweite Start-up hat im vergangenen Jahr neue Stellen geschaffen (58 Prozent). 72 Prozent der Start-up-Gründer planen 2016 Neueinstellungen und gerade einmal ein Prozent will Stellen abbauen.
  • Bei den eigenen Mitarbeitern sind Start-ups in Deutschland international orientiert. Sechs von zehn beschäftigen ausländische Mitarbeiter (56 Prozent). Je größer das Unternehmen ist, desto höher ist dieser Anteil. Im Schnitt arbeiten Menschen aus fünf unterschiedlichen Nationen in Start-ups zusammen.
  • Start-ups brauchen in den kommenden zwei Jahren im Durchschnitt 2,4 Millionen Euro Kapital. Nur jeder dritte Gründer (34 Prozent) gibt aktuell an, für die nächsten 24 Monate bereits ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung zu haben. 37 Prozent der Gründer können sich einen Börsengang vorstellen.

(Autor: Susan Rönisch)

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