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Unsoziale Netzwerke: AfD will Social Bots in den Wahlkampf schicken

21.10.16 Die AfD will im Wahlkampf gezielt die Kommunikation in den sozialen Medien verzerren und automatisierte Social Bots einsetzen, berichtet Spiegel Online zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und beruft sich auf Aussagen der Parteispitze. Die Bots sollen offenbar möglichst viele Kommentaren absetzen, so dass geschieht, was iBusiness bereits vor Monaten analysiert hatte.

Der AfD-Social-Media-Manager im Bürgerdialog. (Bild: Sebastian Halm)
Bild: Sebastian Halm
Der AfD-Social-Media-Manager im Bürgerdialog.
Durch Bots und den hohen Vernetzungsgrad gerade in der rechtsradikalen Szene entsteht der Eindruck, Minderheiten oder Minderheitenparteien hätten großere Follower-Zahlen und Posting-Dichten als dies tatsächlich der Fall ist (eine genaue Analyse liefert iBusiness in Das Pegida-Paradoxon)

Die Volks-Parteien dagegen erwägen aktuell eine Art Gentlemen's Agreement, das den bewussten Verzicht auf Bots zum Gegenstand haben soll, entsprechende Äußerungen gibt es bereits von SPD und CDU.

CDU-Generalsekretär Peter Tauber Peter Tauber in Expertenprofilen nachschlagen scharf: "Das zeigt: Der AfD geht es nicht um eine echte inhaltliche Auseinandersetzung - sondern nur um Krawall und Pöbelei."

(Autor: Sebastian Halm)

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