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Studie: So sieht der typische Lebensmittel-Onlineshopper aus

30.09.14 Der typische Lebensmittel-Onlineshopper ist zwischen 25 und 44, verdient sehr gut, arbeitet Vollzeit und wohnt in der Stadt. Das geht aus der Studie The Online Grocery Shopper zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hervor, für den Syndicate Plus, Anbieter einer Produktinformationsplattform, Konsumenten in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden befragt hat.

Bild: Michele Ursino/Flickr unter Creative Commons Lizenz by-sa
Eine große Auswahl ist ein wichtiges Kriterium für die Wahl des (Online-)Supermarktes.
Laut der Analyse befinden sich Online-Lebensmittelkäufer vor allem in den jüngeren Altersklassen, von den 25- bis 34-Jährigen kaufen demnach 13 Prozent online ein, bei den 35- bis 44-Jährigen sind es 12 Prozent. Die meisten von ihnen gehören zum am besten verdienenden Viertel der Bevölkerung. Betrachtet man die Geschlechter, zeigt sich, dass Frauen etwas mehr Lebensmittel online kaufen als Männer.

Mehr als die Hälfte der Online-Lebensmittelkäufer (58 Prozent) lebt in der Stadt, weitere 29 Prozent in den Randgebieten. Das wundert nicht, schließlich werden viele Lebensmittelieferdienste nur in Städten angeboten. Fast die Hälfte der Käufer arbeitet Vollzeit (49 Prozent) und sogar 62 Prozent erreichen einen stationären Supermarkt in weniger als zehn Minuten.

Die Briten sind Vorreiter in der EU

Insgesamt haben 2013 rund acht Prozent der EU-Bürger bereits online Lebensmittel bestellt - das entspricht einem Wachstum von 60 Prozent seit 2009. Deutschland liegt mit 10 Prozent leicht über dem Durchschnitt. Vorreiter sind die Briten. Von ihnen hat fast ein Viertel (22 Prozent) schon mal Lebensmittel online geordert.

Im Online-Supermarkt geben Kunden durchschnittlich mehr aus als im stationären Laden, dafür kaufen sie aber online seltener - meist nur als Ergänzung zum Offline-Einkauf. Die Online-Einkaufskörbe der Deutschen sind die niedrigsten verglichen mit den anderen Nationen: Hierzulande geben nur 38 Prozent mehr als 40 Euro aus. In Großbritannien sind es 74 Prozent.

Mobile wird wichtiger

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Lebensmittel-Commerce: Das kaufen Europäer online
(chart: Sydicate Plus)
Zusammengenommen sind Smartphone (28 Prozent) und Tablet (26 Prozent) für den Online-Lebensmittelkauf genauso beliebt wie der stationäre PC oder Laptop (59 Prozent). In Deutschland sind die Mobilgeräte (59 Prozent) sogar noch beliebter als der PC (46 Prozent).

Die beliebtesten Produkte ziehen nichtverderbliche Lebensmittel vor. Hier liegen Getränke mit großem Abstand vorn: 55 Prozent der Käufer hatten sie bereits in ihrem Einkaufswagen. Auch Molkereiprodukte (42 Prozent) und Konserven (42 Prozent) sind beliebt. Am seltensten dagegen werden Fleisch, Obst und Gemüse bestellt. 81 Prozent der Käufer wünschen sich die Zustellung an die eigene Wohnungstür - nur 19 Prozent ziehen es vor, die Bestellung im Laden abzuholen.

Vorteile und Hürden des Online-Lebensmittelhandels:

Folgende Vorteile sehen die Konsumenten im Online-Supermarkt:
  • Ich kann online kaufen, wann immer ich möchte (50 Prozent).
  • Es ist praktisch, wenn die Lebensmittel z mir nach Hause kommen (44 Prozent).
  • Ich spare mir das tragen schwerer Taschen (37 Prozent).
  • Durch den Onlinekauf spare ich mir den Weg zum Supermarkt (24 Prozent).
  • Es spart Zeit (22 Prozent).
  • Es ist billiger (14 Prozent).

Und folgende Hürden sehen die Käufer:

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Wichtige Kriterien für die Wahl eines Online-Supermarktes
(chart: Sydicate Plus)
  • Online-Lebensmittel-Preise sind zu hoch (20 Prozent).
  • Die Lieferzeitfenster finde ich unpraktisch (18 Prozent).
  • Ich möchte meine Produkte gern selbst anfassen und bewerten (17 Prozent).
  • Es gibt keine Nachteile (17 Prozent).
  • Ich gehe gerne im Supermarkt einkaufen (15 Prozent).
  • Die Lieferung dauert zu lang (11 Prozent).
  • Ich vertraue der gelieferten Qualität nicht (10 Prozent).
Die Maßstäbe, die Kunden an den Onlinesupermarkt setzen, sind ähnlich denen für klassische Läden. Produktpreis (60 Prozent und Produktauswahl (53 Prozent) sind die wichtigsten Kriterien, um einen Onlinesupermarkt auszusuchen. Auf dem dritten Platz liegen die Lieferkosten (42 Prozent).

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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