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EMail-Marketing: Sieben Tipps für erfolgreiche Weihnachtskampagnen

03.12.15 Die letzten Monate des Jahres sind für viele Marketer der Umsatztreiber schlechthin. EMail-Marketing ist hierbei einer der wichtigsten Kanäle, um Käufe im Online-Shop anzustoßen. EMail-Marketing Evangelist René Kulka René Kulka in Expertenprofilen nachschlagen von Optivo zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen gibt sieben Hinweise, was für ein erfolgreiches EMail-Marketing im Weihnachtsgeschäft unbedingt vermieden werden sollte:

  1. Erfahrungen aus dem Vorjahr berücksichtigen
    Erfolgreiche Maßnahmen basieren auf der Analyse der Vorjahresmaßnahmen. Der Marketer sollte unbedingt auswerten, bei welchen Newslettern und Themen die Öffnungen, Klicks und Umsätze im vergangenen Jahr besonders hoch waren, zu welcher Uhrzeit sich der Newsletter-Versand besonders lohnte und welche Angebote am häufigsten geklickt wurden. Was waren die Bestseller nach Kategorie und Zielgruppen? Gab es besonders verkaufsstarke Tage? Sind Erkenntnisse vorliegend, was man hätte besser oder öfters hätte tun sollen? Was lief nicht so gut, was hätte man sich sparen können?

  2. Templates für ein weihnachtliches Look&Feel nutzen
    Gestalterisch überzeugende Newsletter basieren auf Templates. Es empfiehlt sich, im Weihnachtsgeschäft auf "emotional starke" Inhaltsvorlagen zurückzugreifen. Die Templates fürs Weihnachtsmarketing werden idealerweise auf Basis der bereits eingesetzten Inhaltsvorlagen entsprechend angepasst und ausgerichtet. Gleichbleibende gestalterische Elemente wie Wunschlisten oder Countdowns werden hierbei einmalig einrichtet und sind dann für das gesamte Weihnachtsgeschäft "agil" nutzbar. Die Templates sollten gleichermaßen für den Empfang auf Desktop-Geräten, Smartphones und Tablets auslegt werden. Durch Vorab-Tests werden Zustellungs- und Darstellungsprobleme in dieser besonders geschäftskritischen Periode vermieden.

  3. Im Betreff auf den Anlass eingehen
    Personalisierungen, Emotionen und Humor sind ebenfalls ein zentrales Element für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft. Passend zum Anlass empfiehlt es sich, den Betreff emotional zu formulieren. Er sollte den Empfängern deutlich machen, welche speziellen und relevanten Angebote sie erwarten. Zugleich hebt sich der Marketer in der Inbox positiv vom Wettbewerb ab, indem er auf Floskeln wie "Frohe Weihnachten" verzichtet. Denn das Wort "Weihnachten" im Betreff allein animiert den Empfänger kaum zum Öffnen. Vielmehr sollte der Marketer beim Texten der Betreffzeile mutig sein und den Empfänger überraschen - und ihn bereits an dieser Stelle mit unwiderstehlichen Angeboten verblüffen. Ein besonderer Akzent lässt sich auch durch Emojis erzielen.

  4. Stichtage im Auge behalten
    Weihnachtliche Termine und Stichtage bieten zum Jahresende spannende Touchpoints. Für den Marketer interessant sind etwa der Nikolaustag (6.12.2015), der Boxing Day (26.12.2015) oder Last-Minute-Angebote zum letztmöglichen Bestelltermin, damit der Online-Einkauf den Kunden auf den Postweg noch vor den Feiertagen erreicht. Zugleich wird der Silvestertag immer beliebter, um die letzten Einkäufe im Jahr zu realisieren. Zu den relevanten Stichtagen muss nicht unbedingt ein eigener Newsletter versendet werden. So können im Hauptmailing thematisch passende Inhaltsblöcke dynamisch platziert werden. Empfehlenswert sind auch Informationen, die auf die Selbstbeschenkung der Empfänger abzielen. Denn viele Kontakte möchten nach Weihnachten ihre Geldgeschenke umsetzen.

  5. Mehrwerte anbieten und kommunizieren
    Gerade in der Weihnachtszeit sind die Verbraucher auf der Suche nach passenden Geschenken. Entsprechend empfänglich sind auch die E-Mail-Empfänger für Geschenketipps und Sonderangebote. Zugleich lohnt es sich, auf spezielle Services und Mehrwerte zu verweisen. Potenzielle Käufer erwarten besonders in dieser Phase des Jahres klare und prägnante Service-Hinweise und Angebote. Die Vorteile für den Online-Shopper - bequemes Einkaufen, ohne Schlange zu stehen - lassen sich per E-Mail geradezu perfekt kommunizieren. Die Kontakte sind dankbar, wenn über Lieferzeiten, Umtauschmöglichkeiten, Ratenzahlungen, lokale Filialen und Öffnungszeiten sowie telefonischen Support informiert wird. Zugleich lassen sich per E-Mail die Bestseller, das Weihnachtsangebot des Tages, Adventskalender mit Sonderangeboten oder Gutscheine platzieren.

  6. Das Weihnachtsgeschäft erst im Januar beenden
    Das Weihnachtsgeschäft endet nicht mit Last-Minute-Angeboten zum 24. Dezember oder zu Silvester. Meist sind noch bis Ende Januar größere Verkaufspotenziale vorhanden. So befinden sich viele Berufstätige in der ersten Januarwoche noch im Urlaub - und sind entsprechend einfach per E-Mail aktivierbar. Die Interessenten lassen sich deshalb in dieser Phase häufig durch Gutscheine und Specials ansprechen - dies gilt auch für Angebote im stationären Handel.

  7. Neue Kontakte generieren
    Gerade im den letzten Monaten des Jahres lassen sich vor dem Hintergrund des erhöhten Traffics neue Empfänger gewinnen. Newsletter-Anmeldungen lassen sich etwa durch weihnachtliche Mehrwerte und eine prägnante Vorteilskommunikation steigern. Deshalb sollten die Anmeldeformulare gut sichtbar auf stark frequentierten und relevanten Touchpoints im Online-Shop platziert werden. Zugleich sind Newsletter das ideale "Sicherheitsnetz", um mit potenziellen Kunden in Kontakt zu bleiben. Erfolgversprechend sind Newsletter-Overlays, die sich beim Erstbesuch oder beim Verlassen über den Online-Shop ziehen. Damit stellt der Marketer sicher, dass die Interessenten trotz einer ausbleibenden Bestellung künftig informiert werden und ein späterer Kauf möglich bleibt.

Weihnachtsmarketing im EMail-Kanal folgt einigen Besonderheiten - und bietet zahlreiche Möglichkeiten. Die weihnachtlichen Maßnahmen sollten darauf ausgelegt werden, die Informationsbedürfnisse der Kunden aufzugreifen und zu stimulieren.

(Autor: Susan Rönisch)

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Personen: René Kulka
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