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Digitalisierung: IT-Chefs rechnen mit Überforderung der Unternehmens-IT

20.04.16 Dass die Digitalisierung die Unternehmens-IT vor große Herausforderungen stellt und viele CIOs daran zweifeln, diese Herausforderungen bewältigen zu können, zeigt eine großangelegte Entscheider-Umfrage von Cloudcomputing-Anbieter EMC zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

Muss ganz schön viel stemmen, so eine Unternehmens-IT (Bild: nizampanhwar/Pixabay)
Bild: nizampanhwar/Pixabay
Muss ganz schön viel stemmen, so eine Unternehmens-IT
Demnach hat die Mehrzahl der IT-Verantwortlichen große Bedenken bezüglich der Zukunftsfähigkeit ihrer IT-Organisation; rund die Hälfte rechnet sogar damit, dass ihr Verantwortungsbereich während der kommenden drei Jahre gänzlich verschwinden und durch Cloud- oder Outsourcing-Dienstleister ersetzt werden könnte.

Fehlendes "Alignment": Die IT gerät unter Druck

Etwas mehr als die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass die IT die Innovationskraft von Unternehmen schon heute eher beschränkt als sie zu fördern (in Deutschland: 33 Prozent). Rund 63 Prozent der Befragten nehmen an, dass sich das in Zukunft noch verschlimmern könnte: Weiteres Unternehmenswachstum und steigende Anforderungen etwa an die Entwicklungs- und Bereitstellungsgeschwindigkeit würden die IT künftig derart überfordern, dass Einbußen bei Qualität und Kundenzufriedenheit nicht mehr auszuschließen wären (in Deutschland: 61 Prozent).

Nicht zuletzt deshalb rechnen 58 Prozent der CIOs sogar damit, dass ihre IT-Organisation als unabhängige Einheit bis 2019 weitgehend verschwunden sein könnte (in Deutschland: 37 Prozent) - auch weil ihre Aufgaben von Cloud- und Outsourcing-Dienstleistern ersetzt werden könnten (in Deutschland: 48 Prozent aller Befragten).

Der Unternehmens-IT fehlt es nach Einschätzung der Teilnehmer an zeitgemäßen Infrastruktur-Technologien und entsprechenden Management-Verfahren. Vor allem aber hapert es am "Business Alignment", also der Anbindung an und dem Einfluss auf den übrigen Geschäftsbetrieb.

CIOs und IT-Verantwortliche verlieren an Einfluss

Tatsächlich verschiebt sich die Entscheidungshoheit über Digitalisierungs-Fragen in vielen Unternehmen weg von der IT hin zu anderen Organisationsbereichen: In rund 39 Prozent der untersuchten Unternehmen beeinflussen inzwischen andere Manager als der CIO die IT-Strategie - etwa die Geschäftsführung (in 23 Prozent der entsprechenden Unternehmen), das Marketing (11 Prozent) oder der Vertrieb (10 Prozent).

Auch die Sichtweisen von IT- und übriger Geschäftsführung gehen in vielen Unternehmen offenbar stark auseinander. So meinen beispielsweise 58 Prozent der befragten CIOs, die volle Kontrolle über die IT ihres Unternehmens zu haben. Doch nur 13 Prozent der befragten Spitzen-Führungskräfte der Geschäftsseite sehen das ähnlich; weitaus mehr - rund 36 Prozent - halten das Gestalten der IT-Strategie für ihre eigene Aufgabe; rund drei Viertel der Business-Manager meinen, auch über das dafür erforderliche Technik-Verständnis zu verfügen.

Auch bezüglich der IT-Prioritäten herrscht Meinungsverschiedenheit: 40 Prozent der CIOs messen dem Verwalten und Nutzen großer Datenmengen ("Big Data") die derzeit größte Bedeutung zu; 34 Prozent nehmen an, dass dem bis 2019 die höchste Priorität zukommen wird. 36 Prozent der befragten Führungskräfte anderer Geschäftsbereiche gehen dagegen davon aus, das die IT vor allem die Bereitstellung neuer Produkte und Leistungen unterstützen sollte.

(Autor: Susan Rönisch)

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