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Sieben von zehn Österreichern streamen Videos

01.09.15 Laut einer aktuellen Studie der Hutchison Drei Austria GmbH zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser nutzen über 81 Prozent der Österreicher die TV-Mediatheken von ORF und ATV, weitere 67 Prozent Videostreaming-Dienste wie YouTube und Co, mehr als ein Viertel (26,3 Prozent) sogar mindestens einmal pro Woche. 49,5 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sind täglich auf Facebook zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser . Bei den 16- bis 24-Jährigen liegt der Anteil bei 65 Prozent.

  (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Knapp 85 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher geben an, dass ein Internetzugang für sie sehr wichtig oder wichtig ist, und dass sie nicht darauf verzichten könnten - vor allem als Kommunikationsweg (70 Prozent). Drei Viertel nutzen regelmäßig internetbasierte Messaging-Dienste, E-Mail nutzt praktisch jeder. Der Ausbau des Mobilfunknetzes ist den Österreicherinnen und Österreichern ähnlich wichtig wie die Verkehrsanbindung in ihrem Wohngebiet, rund 85 Prozent messen dem große Bedeutung zu. Auch die Verfügbarkeit einer leistungsfähigen und schnellen Internetverbindung ist für acht von zehn 10 Personen sehr wichtig oder wichtig.

In der Umfrage gaben jedoch 10,3 Prozent der Befragten an, dass bei ihnen derzeit keine Zugangstechnologie in ausreichender Qualität verfügbar sei. Jeder Zweite im ländlichen Raum sah bei der Internetversorgung einen dringenden Verbesserungsbedarf. Beklagt wurden vor allem zu geringe Übertragungsgeschwindigkeiten (49 Prozent), zu teure Angebote (44,2 Prozent) sowie Störungen und Ausfälle (38 Prozent). Für neue Anwendungen wie TV-Mediatheken oder Video-Streaming reichten die verfügbaren Anbindungen nicht aus.

In diesen schlecht versorgten Regionen wurde dies in den vergangenen Monaten zusehend zu einem ernst zu nehmenden Problem und Gesprächsthema. 6 von 10 Betroffenen fühlen sich persönlich eingeschränkt, vor allem in der Freizeitgestaltung und im Informationsbezug (je 53 Prozent), aber auch in beruflichen Aktivitäten (45 Prozent) und in der Kommunikation mit Bekannten (44 Prozent). 15 Prozent haben aufgrund der mangelnden Internetleistungsfähigkeit sogar schon darüber nachgedacht, den Wohnort zu wechseln, bei den 16- bis 24-Jährigen sogar schon jeder Fünfte.

(Autor: Susan Rönisch)

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