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Checkliste: Wie KMUs Online-Marketing betreiben müssen

26.11.10 Auch kleine und mittlere Unternehmen können online ihre Zielgruppe ohne großen Streuverlust erreichen - trotz eingegrenztem Kundenfokus und geringen Budgets. Wenn sie fünf Punkte berücksichtigen.

Dominik Matyka Dominik Matyka in Expertenprofilen nachschlagen , Gründer und Geschäftsführer des Werbe-Netzwerks Plista zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , hält fünf Schritte gerade für kleine Unternehmen im Onlinemarketing für ausschlaggebend:

  1. Der geographische Zoom im Online-Marketing: Geotargeting
    KMUs sollten den Geotargeting-Optionen große Aufmerksamkeit schenken. Wenn das werbeschaltende KMU anhand der IP-Adresse eines Internet-Nutzers seinen geografischen Standort ermittelt, kann es diesen mit der für die Kampagne festgelegte Region abgleichen. Und so Inhalte und Werbung zielsicher an die passenden Verbraucher ausliefern. Je nach technischer Qualität des Werbenetzwerks bestimmt man so die regionalen Begrenzungen der Werbekampagne teilweise bis auf die Postleitzahl genau vor. So können kleinere Unternehmen sogar auf reichweitenstarken, überregionalen Webseiten wie Spiegel Online zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ihre Zielgruppe heraus filtern und Streuverluste vermeiden.

  2. Regionale Medien für Online-Kampagnen nutzen: Print to Web
    Die beliebtesten Werbemedien ansässiger Unternehmer mit lokalem Kundenfokus sind regionale Print-Publikationen wie Zeitungen und Veranstaltungsmagazine. Deren Vorteile liegen in deren bereits bekannten Inhalten und Ausrichtungen, sowie einer schon eingegrenzten Leserschaft, die sich mit Themen und Empfehlungen aus der eigenen Region weitaus stärker identifiziert. Diese Vorteile sollten KMUs auch bei ihren Online-Kampagnen nutzen und noch zusätzlich mit Targeting-Optionen (wie Schlagwörtern, Themengebieten, demographischen Faktoren oder Lesepräferenzen) verstärken. Jedoch sollten sich KMUs vorher genau mit den Werbeformate der Online-Ausgaben befassen. Persönliche Beratung bedeutet einen hohen personellen Aufwand für regionale Vermarkter und so achten diese mehr auf höhere Budgets. Für kleinere Kampagnen bieten sich deshalb Selbstbuchungsportale an. Ein regionales Online-Portal mit beiden Varianten ist zum Beispiel InFranken.de zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

  3. Die richtigen Werbemittel erstellen: Online-Banner und Alternativen -
    Häufig mangelt es kleinen Unternehmen an einer Marketing-Abteilung mit dem neuesten Online-Knowhow. Viele KMUs trauen sich wegen ungenügender Beratung bei der Wahl und der Erstellung der richtigen Online-Werbemittel nicht an die Umsetzung. Das gängigste Online-Werbeformat, der Display-Banner, wird bereits von vielen Internetnutzern nicht mehr wahrgenommen oder durch Ad-Blocker ignoriert. Gerade deshalb sollten sich kleinere Unternehmen mit subtileren neuen Werbeformaten auseinandersetzen.

    Recommendation-Ads zum Beispiel zeigen dem Leser weitere redaktionelle Inhalte zusammen mit Werbebotschaften als Empfehlung passend zum gerade gelesenen Artikel an. Durch diese nahtlose Integration ins Layout der Webseite und die inhaltliche Relevanz erlangt man gerade bei regionalen und lokalen Angelegenheiten viel Aufmerksamkeit.

  4. Kleine Budgets sinnvoll verwalten: Mehr Umsatz durch weniger Werbung
    Das Budget für Online-Werbung von KMUs beträgt im Schnitt wenige Tausend Euro pro Jahr. Dadurch bleibt wenig Raum zum Experimentieren und Erfahrungen sammeln. Targeting- und Kontrollfunktionen gewinnen in Hinblick auf die Effizienz der Onlinekampagnen und die Umsatzsteigerung an Bedeutung. Bei der Auswahl des Werbenetzwerkes sollte daher auf eine integrierte Reportingfunktion geachtet werden. Diese überprüft schnell und detailliert den Kampagnen-Erfolg durch Klickraten und Besucherquellen. Kampagnen können so noch in Echtzeit optimiert beziehungsweise korrigiert werden.

  5. Erfolgsindikatoren und Abrechnung: Das Cost-per-Click- und Tausenderkontakt-Modell
    Zielsetzung und Erfolgsindikatoren entscheiden, welches Abrechnungsmodell am effizientesten ist. CPC (Cost-per-Click) und TKP (Tausenderkontakt) sind die bekanntesten Modelle. Das das Cost-per-Click-Modell bietet sich für stark performancegetriebenen Kampagnen an, die durch erfolgsorientierte Faktoren wie Click-Through-Rates bemessen werden.

    Bei langfristigen Verkaufsaktionen ist es hierbei zudem ratsam, interessierten Nutzern auf dieser Landingpage abzuholen und ihnen dort zeitlich begrenzte Gutscheine anzubieten. Über den Tausenderkontaktpreis lässt sich schnell und effektiv eine große Bekanntheit in der vordefinierten Region aussteuern. Dieses Modell ist für Branding-Kampagnen gut geeignet. Denn dort kommt es neben den Klickraten auf die Anzahl der Leser an, die mit Marke und Unternehmen visuell und unterschwellig in Kontakt treten.

(Autor: Stefanie Bradish)

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Personen: Dominik Matyka
Firmen und Sites: infranken.de plista.com spiegel.de
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