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Fraunhofer FIRST entwickelt Gehirn-Computer-Schnittstelle

01.03.06 (iBusiness) Fraunhofer FIRST entwickelt zusammen mit der Berliner Charité-Klinik eine Schnittstelle zwischen Gehirn und Rechner. Über ein Brain-Computer-Interface, sollen Gehirnsignale in Steuersignale für einen Computer übersetzt werden. Damit sollen Gelähmte Texte schreiben und sich wieder ihrer Umwelt mitteilen können.

Bei der "mentalen Schreibmaschine", an der derzeit Fraunhofer FIRST zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen in Kooperation mit der Charité zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser entwickeln, wählen die Patienten mit dem Cursor ein Buchstabenfeld aus. In einem weiteren Schritt wird diese Auswahl verkleinert, so dass man nach wenigen Schritten bei einzelnen Buchstaben landet, mit denen man Wörter schreiben kann. Zurzeit existiert ein erster Prototyp der mentalen Schreibmaschine. In einer Versuchsreihe werden verschiedene Buchstabiermethoden auf ihre Benutzbarkeit getestet und an das BBCI angepasst.

Grundlage der Enwicklung ist das sogenannte 'Berlin Brain-Computer Interface' (BBCI). An der Kopfhaut angebrachte Elektroden messen die hirnelektrischen Signale. Diese werden verstärkt und an den Computer übermittelt, der sie in technische Steuerungssignale umwandelt. Das Funktionsprinzip des BBCI basiert darauf, dass die Hirnaktivität bereits die rein gedankliche Vorstellung eines Verhaltens widerspiegelt, zum Beispiel die Vorstellung, eine Hand oder einen Fuß zu bewegen. Das BBCI erkennt die damit korrelierenden Veränderungen des Hirnstrombildes und nutzt sie etwa zur Auswahl zwischen zwei Alternativen: Während eine Option durch die Vorstellung, die linke Hand zu bewegen, ausgewählt wird, müsste man sich für die andere Option eine Bewegung der rechten Hand vorstellen. So kann ein Cursor zum Beispiel nach links oder rechts bewegt werden.

Bis die mentale Schreibmaschine im Alltag angewendet werden kann, werden jedoch noch einige Jahre vergehen. Insbesondere bei der Weiterentwicklung der EEG-Sensoren bestehe laut Fraunhofer FIRST noch Forschungsbedarf.

(Autor: Ulrich Klein)

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