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Mobile Payment: Nutzer wollen biometrische Verfahren

13.05.16 ECC-Payment-Studie zeigt: Biometrische Authentifizierung von Zahlungen ist aus Konsumentensicht eine interessante Alternative.

 (Bild: SXC.hu/Davide Guglielmo)
Bild: SXC.hu/Davide Guglielmo
Die Vorstellung, Zahlungen per Fingerabdruck zu authentifizieren, ist für Konsumenten in Deutschland eine interessante Alternative: Knapp zwei Drittel der Konsumenten hierzulande können sich grundsätzlich vorstellen, ihre Einkäufe mithilfe von biometrischen Identifikationsmerkmalen zu bezahlen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen ECC-Payment-Studie zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

Datensicherheit ohne Passwörter

Unter den verschiedenen Authentifizierungsverfahren genießt der Fingerabdruck bei Konsumenten die größte Akzeptanz: Rund 75 Prozent der Befragten können sich vorstellen, ihren Fingerabdruck zu nutzen, um eine Zahlung zu authentifizieren. Auch Iris- (60 Prozent) und Handlinien-Scans (50 Prozent) sind aus Konsumentensicht gut vorstellbar.

Die biometrische Authentifizierung hat aus Sicht der Befürworter vor allem zwei Vorteile: Sie müssen sich keine Passwörter mehr merken (71 Prozent Zustimmung) und sie gehen davon aus, dass biometrische Daten nicht so leicht zu stehlen sind (70 Prozent Zustimmung). Jeder zweite Konsument, der die biometrische Identifikation bei Zahlungen ablehnt, hat in puncto Datenschutz jedoch Bedenken und möchte persönliche Daten nicht an Zahlungsdienstleister übermitteln.

Fingerabdruckscan statt Mobile Payment?

Die biometrische Authentifizierung einer Zahlung ist sowohl beim Online-Shopping als auch für stationäre Käufe denkbar. Für den Einkauf im Ladengeschäft sind biometriebasierte Verfahren aus Konsumentensicht sogar vielversprechender als Mobile Payment: Mehr als 45 Prozent der Befragten finden es interessant, ihren stationären Einkauf per biometrischer Authentifizierung bezahlen zu können - Mobile Payment am Point of Sale ist hingegen lediglich für jeden dritten Konsumenten von Interesse.

Werden sich biometriebasierte Verfahren also eher in Deutschland durchsetzen als Mobile Payment? Einiges spricht dafür, meint Sabrina Mertens Sabrina Mertens in Expertenprofilen nachschlagen , Leiterin des ECC Köln zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser : "Die Technologie, um per Fingerabdruck zu bezahlen, ist bereits vorhanden und massenweise in Smartphones verbaut, die Nutzung ist gelernt. Außerdem haben Konsumenten erkennbares Vertrauen in diese Art der Authentifizierung.".

Anders als die Konsumenten halten die für die ECC-Payment-Studie befragten Händler Mobile Payment für die relevantere Technologie: Sechs von zehn Händlern finden es interessant, Mobile Payment im Ladengeschäft einzusetzen. Biometriebasierte Verfahren zur stationären Zahlung treffen bei knapp 36 Prozent der Händler auf Interesse.

(Autor: Dominik Grollmann)

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