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Cloud-Services: Deutsche Entscheider fühlen sich unsicher im Netz

19.01.16 Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt gewinnen Cloud- und Online-Services an Bedeutung. Für Unternehmen, die online sensible Unternehmens- oder Kundendaten verwalten, spielt die Sicherheit der Informationen eine große Rolle. Daher gibt es hier berechtigte Hemmschwellen, wie die aktuelle Umfrage des Schweizer Cloud-Services Tresorit zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser unter 515 deutschen Berufstätigen zeigt.

  (Bild: Ken Shelton Pixabay)
Bild: Ken Shelton Pixabay
Besonders große Bedenken haben die Deutschen gegenüber Online- und Cloud-Diensten aus den USA. Obwohl 96 Prozent der Befragten die Services der größten amerikanischen Player (Apple zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , Microsoft zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , Google zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , Facebook zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ) nutzen, würden 59 Prozent einen europäischen Anbieter bevorzugen. Ein Drittel (33 Prozent) der Entscheider sehen ihre Daten dabei vor allem durch fehlende Datenschutzbestimmungen in den USA gefährdet. Trotz dieser Bedenken nutzt keiner der Befragten ausschließlich europäische Services und nur 16 Prozent recherchieren vor der Nutzung nach dem Standort des ausgewählten Dienstes.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Cloud-Speicher-Diensten: 29 Prozent deutscher Berufstätiger geben an, Dropbox zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zu nutzen, dabei vertrauen mehr als 71 Prozent der Befragten, die Dropbox kennen, dem Unternehmen nur unzureichend. Im Bereich der E-Mail- und Messaging-Dienste wird diese Diskrepanz noch deutlicher. 65 Prozent deutscher Professionals nutzen WhatsApp zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser oder den Facebook Messenger, obwohl 88 Prozent der Befragten Facebook nur eingeschränkt trauen. Generell ist Facebook das amerikanische Unternehmen mit dem schlechtesten Ruf: 39 Prozent der Befragten vertrauen der Marke überhaupt nicht.

Bei der persönlichen Bewertung der größten Risiken zeigt sich ein deutlicher Einfluss jüngster Datenschutzskandale wie der NSA-Überwachung: In Bezug auf die Sicherheit ihrer privaten und geschäftlichen Daten fürchten sich die Befragten vor allem vor Hackern (59 Prozent), staatlicher Überwachung (47 Prozent) sowie mangelnder Transparenz in Bezug auf die Nutzung ihrer Online-Daten (46 Prozent).

(Autor: Susan Rönisch)

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