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Online-Payment 2017: Zahl der angebotenen Payment-Dienste steigt

23.06.17 Onlinehändler planen, ihren Kunden mittelfristig mehr Zahlungsdienste anzubieten. Hinsichtlich ihrer Payment-Strategie setzen die Händler zukünftig außerdem vor allem auf die Verbesserung ihres Checkout-Prozesses, insbesondere in Hinblick auf Schnelligkeit und Optimierung für mobile Endgeräte. Dies ergab die aktuelle EHI-Studie Online-Payment 2017 zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

  (Bild: Heiko Küverling aboutpixel)
Bild: Heiko Küverling aboutpixel
Potenzial für neue Zahlungsdienste ergibt sich aus dem Bestreben der Händler bis 2018 im Durchschnitt ein bis zwei neue Dienste in ihren Zahlungsmix aufzunehmen. Die 1.000 umsatzstärksten Onlineshops boten ihren Kunden 2016 durchschnittlich sieben Zahlungsdienste an, bei den Top-10 waren es sogar knapp neun im Durchschnitt. Insbesondere der Zahlungsdienst Paydirekt zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , der bislang noch eine eher geringe Verbreitung gefunden hat, soll bei einem guten Drittel (34 Prozent) der Befragten im Laufe von zwei Jahren das Portfolio an Zahlungsarten ergänzen. Zudem möchten 22 Prozent der Befragten zukünftig das Bezahlen mit Amazon anbieten.

Checkout - schnell und mobil

Die Entwicklung medial gehypter Themen wie Voice Commerce oder Blockchain werden den Onlinehandel mittelfristig voraussichtlich noch nicht revolutionieren. Nur für vier Prozent der Befragten ist Voice Commerce bis 2020 von großer Bedeutung, beim Thema Blockchain sind es zwei Prozent. Stattdessen ist die Optimierung des Checkout-Prozesses, der insbesondere schneller werden soll, um mögliche Kaufabbrüche zu vermeiden, für mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten von großer Bedeutung. Bereits heute hat schon knapp die Hälfte (48 Prozent) der befragten Onlineshop-Betreiber den Check-out komplett für mobile Endgeräten optimiert. Bei einem weiteren Viertel (24 Prozent) befindet sich eine solche Anpassung in Planung.

Hinsichtlich ihrer Payment-Strategie setzen sich die Händler in den kommenden Jahren des Weiteren vor allem mit den Themen Risikomanagement und Optimierung ihres Zahlungsmix auseinander. Für fast die Hälfte (48 Prozent) der Befragten ist die Verbesserung des Risikomanagements von großer Bedeutung, 31 Prozent sehen in der Optimierung ihres Zahlungsmix ein bedeutendes Zukunftsthema.

(Autor: Susan Rönisch)

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