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Bitkom: Finanzexperten geben Bitcoins nur geringe Chancen

03.12.15 Große Mehrheit der Finanzexperten sieht Krypto-Währungen auch in zehn Jahren noch in der Nische.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Internetwährungen wie Bitcoins bleiben auch in den kommenden zehn Jahren in Deutschland weiter in der Nische. Dieser Meinung sind zumindest die Geschäftsführern und Vorstände von Finanzunternehmen, die der Branchenverband Bitkom zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser in einer repräsentativen Umfrage befragt hat.

95 Prozent der 100 befragten Experten sagen, dass solche Krypto-Währungen in zehn Jahren ein Nischendasein fristen werden. Nur zwei Prozent gehen davon, dass sie eine akzeptierte Ergänzung zu bestehenden Zahlungssystemen sein werden. Drei Prozent glauben dagegen, dass Bitcoins & Co. bis 2025 komplett verschwunden sein werden.

"Die Bitcoins zugrunde liegende Technologie der Blockchains ermöglicht, Zahlungsvorgänge transparent und dezentral zu erfassen und stößt aktuell bei etablierten Banken und Finanzunternehmen auf großes Interesse", sagt Bitkom-Finanzexperte Steffen von Blumröder Steffen von Blumröder in Expertenprofilen nachschlagen . "Möglicherweise werden Bitcoins als eigene Währung weiter in der Nische bleiben, die Idee der Blockchain dahinter aber Einzug in unseren alltäglichen Zahlungsverkehr nehmen und die Digitalisierung der Finanzbranche weiter vorantreiben."

Die Blockchain ist eine Datenbank, die nicht von einer zentralen Instanz geführt wird, sondern von allen Teilnehmern des Systems. Sämtliche Transaktionen werden in diese Block-Kette aufgenommen, sodass im Nachhinein keine Manipulation etwa von Zahlungsvorgängen möglich ist.

In der Bevölkerung gibt es inzwischen aber durchaus ein breiteres Interesse an Krypto-Währungen. Im Sommer hatten bei einer repräsentativen Verbraucherbefragung des Bitkom 36 Prozent der Bundesbürger angegeben, dass sie sich vorstellen könnten, Bitcoins oder andere digitale Währungen zu erwerben oder zu nutzen. Unter den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren beträgt der Anteil sogar 53 Prozent.

(Autor: Dominik Grollmann)

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