Nur ein Prozent der vorhandenen Daten werden von den Anwendungen eines Unternehmens genutzt. Das Webinar zeigt, wie Sie von diesen Data Insights für ihre Geschäftsprozesse profitieren.
Zum Programm des Webinars
Ab 2018 die neue ONEtoONE: Sichern Sie sich schon jetzt mit unserem Vorteilsangebot die neue ONEtoONE, gemacht von Joachim Graf und seinem Team.
Hier ordern

Jeder vierte Deutsche setzt auf Gesundheits-Apps oder Fitness-Tracker

29.09.16 Ob beim Sport, Einkaufen oder auf dem Weg zur Arbeit: Laut einer aktuellen GfK-Studie überwacht und/oder erfasst ein Drittel der Internetnutzer weltweit seine Gesundheit und Fitness mit App, Fitness-Tracker oder Smartwatch.

  (Bild: Sapper_Designs / Pixabay)
Bild: Sapper_Designs / Pixabay
Besonders aktiv sind in dieser Hinsicht die chinesischen Verbraucher: 45 Prozent der Befragten gaben an, aktuell entsprechende Geräte oder Apps zu diesem Zweck zu nutzen. In Deutschland sind es derzeit nur 28 Prozent.

Für die internationale Online-Studie befragte GfK mehr als 20.000 Internetnutzer in 16 Ländern, ob sie derzeit ihre Gesundheit oder Fitness mit einer Online- oder mobilen App, einem Fitness-Armband oder -Clip oder einer Smartwatch überwachen. Neben Spitzenreiter China stimmen die Internetnutzer in Brasilien und in den USA dieser Aussage am häufigsten zu (jeweils 29 Prozent). Deutschland (28 Prozent) und Frankreich (26 Prozent) folgen auf den Plätzen vier und fünf.

Der internationale Vergleich zwischen den Geschlechtern zeigt, dass etwas mehr Männer (34 Prozent) zu Tracker, App und Co greifen, um ihre Gesundheit und Fitness zu kontrollieren, als Frauen (32 Prozent). In Deutschland zeigt sich ein ähnliches Bild, allerdings ist der Geschlechterunterschied hierzulande etwas deutlicher (30 Prozent bzw. 25 Prozent). Nur in fünf Ländern liegen die Frauen vorn, wobei China erneut die Top-Position einnimmt (48 Prozent Frauen gegenüber 43 Prozent Männer), gefolgt von Russland, Frankreich, Australien und Kanada.

Jung und Alt in Deutschland vorn

Der Blick auf die Altersgruppen verrät, dass in Deutschland vor allem die jüngsten (15- bis 19-Jährige) und die ältesten Internetnutzer (60 Jahre und älter) ihre Gesundheit und Fitness derzeit aktiv mit Apps und Trackern überwachen (31 bzw. 30 Prozent der Befragten). Damit weicht Deutschland vom internationalen Trend ab, denn laut der Studie sind es vor allem Verbraucher zwischen 20 und 39 Jahren, die Interesse daran haben, ihre Gesundheit und Fitness so zu kontrollieren. In der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen nutzen derzeit 41 Prozent entsprechende Tools (Deutschland: 28 Prozent). Bei den 20- bis 29-Jährigen sind es 39 Prozent der befragten Online-Bevölkerung (Deutschland: 29 Prozent). In dieser Gruppe und bei den Teenagern gibt jeweils ein Viertel der Studienteilnehmer an, ihre Gesundheit oder Fitness aktuell nicht mit digitalen Hilfsmitteln zu kontrollieren, dies aber in der Vergangenheit bereits getan zu haben.

Körperliche Kondition am wichtigsten

"Ich möchte meine körperliche Kondition erhalten oder steigern": Für mehr als die Hälfte (55 Prozent) der internationalen Nutzer ist das der wichtigste Grund, ihre Gesundheit und Fitness digital zu überwachen. Am zweithäufigsten nannten die aktiven Nutzer von Fitness-Trackern, Smartwatches und Apps das Argument, sich selbst zum Sporttreiben zu motivieren.

Ein Drittel der Befragten gab an, "ihre Leistungsfähigkeit verbessern" zu wollen oder "sich zu motivieren, gesund zu essen und zu trinken". 29 Prozent sagen, dass sie "besser schlafen" möchten und ein Viertel möchte "produktiver sein". Weitere 22 Prozent der Befragten gaben den "Spaßfaktor" als Grund an. Nur 14 Prozent der Teilnehmer kontrollieren ihre Gesundheit oder Fitness, weil sie aktuell "für eine Sportveranstaltung trainieren."

(Autor: Susan Rönisch)

Tags: Fitness
Trackbacks / Kommentare
Artikel Weiterempfehlen
Empfehlen Sie diesen Artikel an Kollegen oder Freunde weiter.
Alle Meldungen vom 29.09.16:

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?