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Logistik: Wie der E-Commerce den Paketmarkt verändert

06.09.16 Aufgrund des boomenden E-Commerce ist in den vergangenen 20 Jahren die Zahl der in Deutschland transportierten Pakete um über 120 Prozent gestiegen. Eine Studie des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und der auf KEP-Märkte spezialisierten Unternehmensberatung MRU zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zeigt, vor welchen Herausforderung Logistiker heute stehen, insbesondere durch das stetig wachsende B2C-Volumen und dem sich ändernden Konsumentenverhalten.

  (Bild: obs/pakadoo)
Bild: obs/pakadoo
Allein im Jahr 2015 wurden 2,3 Milliarden Pakete in Deutschland befördert; mehrheitlich im Geschäft mit Privatkunden. Mehr als 9,6 Milliarden Euro (sieben Prozent Wachstum zu 2014) betrug der Umsatz der Kurier-, Express- und Pakettransportunternehmen im Jahr 2015 in Deutschland. Differenziert nach Privatkunden- und Geschäftskundengeschäft wird schnell klar: Insbesondere der B2C-Paketmarkt profitiert mit einem Marktanteil von 54 Prozent von dem anhaltenden Wachstum des E-Commerce. So dominieren die insbesondere auf das B2C-Segment ausgerichteten Paketdienste wie DHL (49 Prozent Marktanteil) und Hermes (14 Prozent Marktanteil) den Markt und machen gemeinsam mehr als die Hälfte des gesamten Paketmarktes aus. Das übrige Segment verteilt sich auf die Wettbewerber, die stärker auf das B2B-Segment ausgerichtet sind, wie DPD zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser (16 Prozent Marktanteil), UPS zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser (13 Prozent Marktanteil) und GLS zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser (acht Prozent Marktanteil).

Privatkundengeschäft mit 1,25 MilliardenSendungen zeigt Warengruppen-spezifische regionale Unterschiede

Rund 1,25 Milliarden Sendungen (2014: 1,15 Mrd.; +8,6 Prozent) wurden im Jahr 2015 an deutsche Haushalte ausgeliefert. Dabei ähnelt die geografische Verteilung des Paketvolumens annähernd der Bevölkerungsverteilung. In der deutschen Hauptstadt, mit ihren rund 3,5 Millionen Einwohnern, wurden 43,5 Millionen Pakete registriert. Ländliche Regionen, insbesondere die neuen Bundesländer, weisen die geringsten Paketvolumina auf. Bei näherer Betrachtung der Warengruppen zeigen sich jedoch regionale Unterschiede in der Bevölkerungsverteilung.

Dies zeigt sich beispielsweise an der Warengruppe Bekleidung. Diese ist mit einem Paketvolumen von 270 Millionen die umsatz- und absatzstärkste Warengruppe im interaktiven Handel. Entgegen der Annahme, das gerade in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München die höchsten pro Kopf-Werte gemessen wurden, zeigen diese Städte wie Frankfurt, Mannheim und Bremen. In diesen wurden 2015 3,9 bzw. 3,8 Pakete pro Kopf versendet. In den genannten Großstädten hingegen wurden 3 Sendungen pro Kopf ausgeliefert.

Neue Lieferservices schaffen das Potenzial zur weiteren Beschleunigung

Im Zuge des stetigen Wachstums sowohl des E-Commerce- als auch Paketmarktes zeichnet sich ein grundlegender Wandel der Zustellprozesse ab. Hier beginnt das Dilemma der Logistiker: die Anpassung der Kapazitäten an das zukünftige Wachstum und die Abstimmung der Services auf die sich weiter individualisierenden Anforderungen. Vor dem Hintergrund dieses Spannungsfeldes haben neue Konzepte auf der letzten Meile, marktfremde Anbieter und die sich wandelnden Endkundenanforderungen einen KEP-Markt geschaffen, der sich, primär auf den E-Commerce ausgerichtet, von den bisherigen Angeboten unterscheidet.

(Autor: Susan Rönisch)

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