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Google Trendanalyse: Vergleichsportale dominieren, Versicherer verlieren

03.08.16 Google zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser bevorzugt in den Google-Suchergebnissen über die letzten Jahre zunehmend Vergleichsportale gegenüber klassischen Versicherern. Eine Trendanalyse beleuchtet die Entwicklung zu Versicherungs- und Finanzprodukten.

 (Bild: blickpixel/ Pixabay)
Bild: blickpixel/ Pixabay
Vergleichsportale stellen im Suchmaschinenmarketing eine echte Konkurrenz für Finanzdienstleister und Versicherungsunternehmen dar. Das zeigt eine nicht repräsentative Analyse zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser der Entwicklung von 10 beliebten Versicherungs- und Finanzprodukten in Googles Top 10 Ergebnisliste von SEOcouch. Dabei wurde verglichen, wie viele Finanzdienstleister im Verhältnis zu Vergleichsportalen zu diesen Begriffen gelistet werden und wie sich dieses Verhältnis über die vergangenen drei Jahre verändert hat.


Ergebnis der Trendanalyse: Versicherungen

Von den verfügbaren zehn Google-Platzierungen auf der ersten Google-Ergebnisseite besetzen die Versicherer heute im Schnitt nur noch drei dieser, während Vergleichsportale sich auf fünf - meist vordere - Plätze gesteigert haben. Zum Vergleich: Vor drei Jahren war das Verhältnis genau anders herum.

Beispiel "Rechtsschutzversicherung" (zur Tabelle zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ): 2013 befanden sich fünf klassische Versicherer (grün) und lediglich drei Vergleichsportale (rot) unter den Top 10. Dieses Verhältnis hat sich drei Jahre Später um 180 Grad gedreht. Heute werden die 74.000 monatlichen Suchanfragen zum Begriff "Rechtsschutzversicherung" größtenteils von den nun mehr sechs gelisteten Vergleichsportalen abgegriffen. Lediglich zwei Versicherer konnten sich in den Top 10 halten.


Ergebnis der Trendanalyse: Finanz- und Bankprodukte

Von zehn Google-Platzierungen auf der ersten Google-Ergebnisseite besetzen die Banken heute im Schnitt nur noch zwei Plätze, während Vergleichsportale sich auf sechs - ebenfalls meist vordere - Plätze gesteigert haben. Zum Vergleich: Vor drei Jahren war das Verhältnis noch gleichmäßig verteilt.

Im Vergleich zur "Rechtsschutzversicherung" im vorherigen Beispiel fällt das Ergebnis für die Suche nach "Girokonto" noch verheerender aus (zur Tabelle zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ). Wie bei der Rechtsschutzversicherung sind heute zwar noch zwei klassische Anbieter unter den Top 10 vertreten, allerdings sind diese nur auf den hinteren Plätzen zu finden (Platz 8 und 10). Auch hier fällt das Ergebnis deutlich zugunsten der Vergleichsportale aus, die alle vorderen Plätze nun mehr besetzen.

Diese Entwicklung ist laut den Studienautoren keine Überraschung. Ihre Begründung: Wer heute online nach Versicherungen oder Finanzprodukten sucht, will zunächst verschiedene Anbieter vergleichen, ehe er sich für einen entscheidet. Diese Vergleichsoption verschiedener Anbieter bieten die klassischen Anbieter selbst nicht, wodurch das Interesse an Vergleichsportalen wächst. Da Google sich zum Ziel gesetzt hat, den Nutzern immer das beste Ergebnis zu liefern, wird die Google-Ergebnisliste zugunsten der Vergleichsportale angepasst.

SEOcouch geht davon aus, der Trend fortschreitet und die Produktanbieter hinsichtlich Produktanfragen irgendwann gänzlich aus der Top 10 verschwinden. Bestes Beispiel sei die Suchanfrage nach "Tagegeld"; hier erhält man keinen einzigen klassischen Anbieter mehr.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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