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Daten gegen Service: Mehrheit der Reisenden aufgeschlossen

06.09.16 Für bessere Services und maßgeschneiderte Angebote würde die große Mehrheit der Fluggäste ihre Passagierdaten zur Verfügung stellen - vorausgesetzt, die Daten sind optimal geschützt. Das hat eine repräsentative Befragung des Bitkom zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ergeben.

  (Bild: Air Canada)
Bild: Air Canada
Demnach würden sieben von zehn Fluggästen (72 Prozent) einem Flughafenbetreiber, einer Airline oder einem sonstigen Dienstleister ihre Reisedaten überlassen, wenn sich dadurch die Reisezeit reduzieren würde. Ein Beispiel dafür wäre etwa ein digital gestützter Parkservice: Kunden eines Flughafens bekämen so kurz vor Abflug per SMS oder E-Mail die Info, auf welchem Parkdeck nahe der Abfluggates freie Kapazitäten vorhanden sind.

Zwei Drittel (65 Prozent) würden ihre Daten gegen einen Reisekostennachlass freigeben. Wenn anhand der Passagierdaten die Organisation am Airport verbessert werden könnte, wäre jeder Zweite (52 Prozent) dazu bereit, seine Daten zur Verfügung zu stellen.

Die Fluggastdatenspeicherung aus Sicherheitsgründen genießt unter den Flugreisenden eine hohe Akzeptanz. Acht von zehn Flugreisenden (78 Prozent) geben an, dass sie ihre Passagierdaten zur Verfügung stellen würden, wenn sie damit zur Erhöhung der Sicherheit am Flughafen beitragen könnten.

(Autor: Susan Rönisch)

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