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Internet der Dinge und Künstliche Intelligenz auf Vormarsch

04.01.17 Das IT-Netzwerk Spiceworks zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hat IT-Verantwortliche zu ihrer Einschätzung von Internet of Things (IoT), Künstlicher Intelligenz (KI), Virtual Reality (VR) und 3D-Druck befragt. Wie die Studie 'Future of IT: Hype vs. Reality' zeigt, haben diese Technologien zum Teil durchaus Potenzial, den Arbeitsalltag von ITlern zu verbessern.

  (Bild: Pixabay / CC0)
Bild: Pixabay / CC0
Laut Umfrage haben IoT-Geräte und KI den größten Einfluss auf den IT-Arbeitsplatz in EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika). So glauben 79 Prozent der Befragten, dass ihre Arbeit in den nächsten drei bis fünf Jahren vom IoT-Einsatz profitieren wird. 55 Prozent sagten dies über den Einsatz von KI. Bei VR und 3D-Druckern rechnen die meisten IT-Verantwortlichen dagegen nicht mit einer massenhaften Verbreitung, auch wenn es hier industriespezifische Unterschiede gibt. So werden bestimmten Branchen wesentlich höhere Adoptionsraten prognostiziert als dem branchenweiten Durchschnitt.

Künstliche Intelligenz automatisiert Routinetätigkeiten

Untersucht wurde auch, welche Arten von Künstlicher Intelligenz IT-Profis einsetzen beziehungsweise künftig einsetzen wollen. Demnach nutzen derzeit 18 Prozent der Unternehmen in EMEA intelligente digitale Assistenten für bestimmte Aufgaben. Zwölf Prozent der Firmen verwenden Machine-Learning-Lösungen, während Business Analytics in Kombination mit KI nur in vier Prozent der Unternehmen im Einsatz ist. Das dürfte sich jedoch bald ändern. So gaben 59 Prozent der Befragten an, dass sie intelligente Assistenten implementieren wollen. 63 Prozent wollen Machine-Learning-Technologien einführen, und 69 Prozent der IT-Experten setzen auf Business Analytics auf Basis von KI.

Bei der beruflichen Nutzung von intelligenten digitalen Assistenten ist Apple Siri zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser in EMEA derzeit am weitesten verbreitet: Fast jeder zweite IT-Profi (49 Prozent) nutzt Siri, dicht gefolgt von Microsoft Cortana mit 46 Prozent. Google Now zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser kommt auf 31 Prozent der Nennungen. 23 Prozent der Befragten gaben jedoch an, in den nächsten zwölf Monaten Microsoft Cortana zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser implementieren zu wollen, meist im Zuge der Windows-10-Migration. Damit wäre Cortana der mit Abstand am häufigsten genutzte intelligente Assistent im Business-Umfeld.

Auf die Frage nach den größten Bedenken beim Einsatz von KI am Arbeitsplatz nannten die meisten IT-Verantwortlichen (43 Prozent) das Thema Sicherheit und Datenschutz. Gleichzeitig glauben jedoch 67 Prozent der Befragten, dass KI und Machine-Learning ihnen mehr Zeit für strategische IT-Initiativen freischaufeln. Und nur zwölf Prozent sind der Meinung, dass durch KI Jobs vernichtet werden.

Sicherheitsbedenken beim Einsatz von IoT-Technologien

Laut Umfrage setzen 14 Prozent der Unternehmen in EMEA IoT-Geräte im Netzwerk ein, und 44 Prozent haben dies vor. Besonders verbreitet ist das Internet der Dinge in der Healthcare-Branche: Hier nutzen bereits 30 Prozent der Firmen IoT-Geräte, und 50 Prozent planen den Einsatz. Allerdings wirft die Vernetzung von IoT-Geräten große Sicherheitsbedenken auf, wie die Studie 2016 IoT Trends von Spiceworks zeigt. Demnach sind 77 Prozent der IT-Verantwortlichen besorgt über die wachsende Zahl an Einstiegspunkten ins Netzwerk, und 70 Prozent beklagen, dass die IoT-Hersteller sich zu wenig um die Sicherheit ihrer Geräte kümmern.

3D-Druck trotz hoher Kosten für bestimmte Branchen wichtig

Sieben Prozent der Unternehmen in EMEA nutzen zurzeit 3D-Drucker, 21 Prozent haben es vor. Die mit Abstand höchste Adoptionskurve weist der Bereich Bildung/Wissenschaft auf. Hier arbeiten 19 Prozent der Einrichtungen und Firmen mit 3D-Druckern. Im Bau- und Ingenieurswesen sind es bislang nur 13 Prozent, hier plant jedoch jedes zweite Unternehmen die Anschaffung eines 3D-Printers. Behindert wird die Verbreitung der Geräte in erster Linie von den hohen Kosten (44 Prozent) sowie vom Mangel an Einsatzgebieten (33 Prozent). 20 Prozent der Befragten haben Bedenken, dass die 3D-Printer kontinuierliche Investitionen und Upgrades erfordern. Sicherheits- und Datenschutzbedenken sind für IT-Experten beim 3D-Druck dagegen kein Thema.

Virtual Reality: IT-Experten sehen wenig Nutzen für ihre Arbeit

Sieben Prozent der Unternehmen in EMEA nutzen VR-Technologien - und 13 Prozent planen den Einsatz. Im Bau- und Ingenieurswesen haben bislang nur sechs Prozent der Firmen VR-Technologien implementiert, 25 Prozent haben es für die Zukunft vor. Für 58 Prozent der Befragten sind die mit VR verbundenen Kosten die größte Hürde. 43 Prozent glauben, dass es nicht genug Einsatzgebiete in ihrem Arbeitsumfeld gibt, und 35 Prozent geben zu bedenken, dass VR eine Menge Rechenleistung benötigt. Sicherheits- und Datenschutzbedenken sind für IT-Experten hier dagegen kein Thema.

(Autor: Susan Rönisch)

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