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Digitale Transformation: Hohes Commitment des Managements, aber zu wenig Ressourcen

25.09.15 Die Studie 'Digital Business Transformation' zeigt eine gespaltene Sicht bei den befragten deutschen Unternehmen. Nur ein Teil dieser Unternehmen besitzt eine Strategie und Verständnis für den digitalen Wandel - will aber kein Geld ausgeben. Das Marketing hat trotz steigender Digital-Budgets noch deutlichen Nachholbedarf bei Strategien für die Digitale Transformation.

 (Bild: Pierre Audoin Consultants/ Freudenberg IT.)
Bild: Pierre Audoin Consultants/ Freudenberg IT.
In Deutschland gibt es einerseits Unternehmen, die ein klares Verständnis und eine strategische Haltung zur digitalen Transformation entwickelt haben sowie erfolgreich an kundenzentrierten Veränderungsprozessen arbeiten. Andererseits existiert eine weit größere Zahl an Nachzüglern, die erst am Anfang der Entwicklung stehen. Insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen haben noch deutlichen Nachholbedarf. Dies zeigt die aktuelle Untersuchung "Digital Business Transformation" von Dexperty zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , den Digitalexperten der Messe Frankfurt.

Im Marketing schreitet die Digitale Transformation stetig voran, finanziert durch einen steigenden Anteil des Digitalen am Gesamtbudget - inzwischen oft deutlich zweistellige Prozentsätze. Eine Digitalisierungsstrategie für das Marketing ist jedoch nur bei einem Drittel der Unternehmen erkennbar. An der Spitze des Marketing-Mix stehen Websites, Dialog-Marketing, Messen, Printmedien und Public Relations - Social Media und Mobile Marketing holen aber auf. Generell gehören mobile Anwendungen oder auch Suchmaschinenoptimierung in knapp der Hälfte der befragten Unternehmen bereits zum Standard.

Hohes Commitment des Managements, aber zu wenig Ressourcen

Als Haupttreiber der Digitalisierung im eigenen Unternehmen nennen die Befragten neue Geschäftschancen, den technischen Wandel und veränderte Kundenanforderungen. Nicht überall fällt der digitale Wandel leicht. Viele Firmen hadern mit veralteter IT, der bestehenden Organisationskultur sowie mangelnden Ressourcen und Know-how. Gerade mal jeder dritte Befragte konnte auf eine Digitalstrategie im eigenen Betrieb verweisen, in Großunternehmen sind es etwas mehr. Trotz aller Hürden sind rund 80 Prozent der Marketing- und IT-Entscheider mit dem Stand der Digitalen Transformation in ihrem Unternehmen und ihren Abteilungen zufrieden. Vielleicht auch aufgrund des hohen Commitments des Managements. Immerhin zwei Drittel der Befragten fühlen sich von ihren Chefs gut unterstützt.

Trotz vieler Übereinstimmungen sehen Marketing- und IT-Verantwortliche einzelne Aspekte der Digitalen Transformation sehr unterschiedlich. Marketing-Entscheider fokussieren stärker auf Business-Themen, während IT-Verantwortliche Technologie-Faktoren betonen. Generell schätzen IT-Verantwortliche die Bedeutung des Gesamtprozesses deutlich höher ein und sehen den Fortschritt bei der Digitalisierung des Marketings deutlich positiver als ihre Marketingkollegen. Ebenfalls interessant: Während fast die Hälfte aller IT-Entscheider über eine digitale Unternehmensstrategie informiert ist, ist es in den Marketing-Abteilungen nur jeder Vierte.

Generell realisieren Industrieunternehmen ihre Schritte in Richtung digitales Business sichtbar geplanter, breitbandiger und strategischer. Die Gründe dürften in der Unternehmensgröße, den spezifischen oft markenorientierten Geschäfts- und Marketingstrukturen sowie der Nähe zu den Produktionsprozessen zu finden sein. Kleinere Unternehmen schätzen die digitale Bedeutung für den Unternehmenserfolg ebenso geringer ein wie die oft mittelständisch geprägten Handelsunternehmen. Nur 43 Prozent der kleinen Unternehmen sehen das Thema als besonders wichtig an, jedoch 56 Prozent der mittleren und 67 Prozent der größeren Unternehmen.

Das wichtigste, geschäftsrelevante Trendthema ist für die Befragten Security, noch vor Cloud Computing, Mobile und Big Data. Die Frage der Datensicherheit spielt für alle Unternehmen eine zentrale Rolle. Für kleinere Unternehmen sind Themen wie Cloud Computing oder Industrie 4.0 erwartungsgemäß noch weit entfernt. Dafür schätzen sie die Relevanz von Social Computing - also den Einsatz von Blogs, Wikis oder sozialen Netzwerken - höher ein. Und mit dem Internet of Things auf Platz fünf ist auch das nächste Hype-Thema schon gesetzt.

Für die Studie wurden im Juni 2015 von Dexperty zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Innofact zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser mehr als 600 Entscheider aus einem repräsentativen Panel befragt. Dabei handelte es sich zu je rund 50 Prozent um Marketing- und IT-Verantwortliche.

(Autor: Joachim Graf)

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