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Trendstudie: Fehlende Akzeptanz ist das größte Internet-Projektrisiko

02.02.12 Wann immer unternehmensinterne Projekte aufgesetzt werden, die das ganze Unternehmen betreffen, ist Verweigerung der Mitarbeiter das größte Problem. Laut einer Studie von BSI Business Systems Integration AG zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser beklagen beispielsweise nahezu drei Viertel der befragten Manager, dass Mitarbeiter sich weigern, Daten in CRM-Systeme einzuspielen. Ohne Change Management scheitern Projekte, so die Studie.

Fast zwei Fünftel der befragten Manager sprechen von einer offenen Verweigerung der Mitarbeiter. Neue Kommunikationskanäle, die sich aus dem Social Web ergeben, bewerten 82 Prozent der Befragten als nützlich.

Die fehlende Unterstützung durch die Unternehmensführung sowie eine nicht oder unzureichend gelöste Einbeziehung der Mitarbeiter (Stichwort: Change Management) sind der Studie zufolge weitere große Herausforderungen bei der Umsetzung von Projekten.

Das scheitert allerdings ebenfalls gerade bei IT- und Internet-Projekten oft. Die sechs wichtigsten Gründe, warum das Thema Change Management so häufig in einer Sackgasse landet:

  1. Change Management wird als unnötig betrachtet: Die oft stark technisch und kopfbetont denkenden Projekt-Verantwortlichen sehen das umzusetzende Projekt als logisch und einzig gangbaren Weg an. Emotionale Hindernisse und Ängste werden von ihnen nicht als Problem wahrgenommen.

  2. Change Management findet oft lediglich auf dem Papier statt: Zwar beschreiben inzwischen viele Projektplanungen die Absicht, den betreffenden Mitarbeiterkreis gezielt auf die projektbedingten Veränderungen vorzubereiten. Tatsächlich haben solche Ziele vielfach nur Alibi-Charakter und werden deshalb nicht konsequent verfolgt.

  3. Unkenntnis der Methoden bremsen gute Absichten: Das Change Management mit seinen methodischen Vorgehensweisen ist keine Disziplin, die Menschen per se beherrschen oder die sich aus einer spezifischen IT-fachlichen Kompetenz ableiten. Auch in Schulungen zum Projektmanagement finden Methoden zur Gestaltung von Veränderungsprozessen nur am Rande oder zumindest nicht mit einer adäquaten Aufmerksamkeit statt.

  4. Fehlendes Budget: Sofern Change Management als Aspekt in der Projektplanung auftaucht, sind dessen Möglichkeiten zur Realisierung enge Fesseln angelegt, weil dafür keine oder nur geringe finanzielle Mittel vorgesehen sind. Und wenn sich die Projektkosten gegenüber den ursprünglichen Kalkulationen steigern, geht dies bevorzugt zulasten der möglicherweise vorhandenen Budgets für das Projektmarketing und die Maßnahmen zur Umsetzung der Veränderungsprozesse. Deshalb bedarf es separater Budgets, explizit für diese Aufgaben.

  5. Es fehlt in der IT- und Business-Organisation der Enabler bzw. Treiber für dieses Thema: Weil sein unternehmensstrategischer Wert in der Praxis noch nicht ausreichend erkannt wird, mangelt es auch an erforderlichen Meinungsbildnern und - als Konsequenz - an einer adäquaten internen Kultur für das Change Management. Infolge dieses Defizits beschränken sich Maßnahmen zur Steuerung der Veränderungsprozesse weitgehend auf Einzelinitiativen, deren Ergebnisse zudem keine angemessene Bewertung erfahren und zu wenig kommuniziert werden.

  6. Keine klaren Verantwortlichkeiten: Das Change Management wird im Regelfall als eine implizite Aufgabe des Projektleiters verstanden, dessen primäres Augenmerk jedoch auf die zielgenaue inhaltliche Realisierung des Vorhabens ausgerichtet ist, also auf das "Was" und daher häufig viel weniger das "Wie". Die Auswirkungen können jedoch sehr weitgehende strategische, organisatorische und personelle Auswirkungen haben, weshalb dem Management dieser Veränderungen eine hohe Bedeutung zukommt und somit andere Verantwortlichkeitskreise im Unternehmen unmittelbar berührt. Eine klare Definition der Zuständigkeiten über institutionalisierte Strukturen fehlt jedoch im Regelfall, insofern bestehen auch keine präzisen qualitativen Vorgaben für das Change Management.

Die geforderte Veränderungsdynamik in den IT-Organisationen wie generell in den Unternehmen werde zukünftig noch deutlich zunehmen. Deshalb ist Change-Management gerade in IT- und Internet-Märkten ein Erfolgsfaktor für den unternehmerischen Wandel.

iBusiness führt deswegen das kostenlose Webinar Change Management - Zukunftssicherung durch neue Ordnung mit dem Unternehmensberater und Experten für Change Management, Dr. Michael Paul Michael Paul in Expertenprofilen nachschlagen sowie iBusiness-Herausgeber Joachim Graf in Expertenprofilen nachschlagen durch. iBusiness-Nutzer können sich kostenlos anmelden.

(Autor: Joachim Graf)

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