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Deutschlands beste Start-up-Städte

11.10.16 Berlin als Gründungshauptstadt ist als eine der besten Start-up Städte in aller Munde. Was die Hauptstadt für Start-ups so erfolgreich macht und welche Alternativen zu Berlin Deutschland noch zu bieten hat, hat Mitula in seinen neuesten Analysen untersucht.

 (Bild: Startup Stock Photos/Stocksnap.io)
Bild: Startup Stock Photos/Stocksnap.io
Was die Anzahl an Start-ups angeht, liegt Berlin klar vorn. In den vergangenen Jahren wurden hier bedeutende Start-ups, wie Zalando, eDarling oder Groupon, gegründet. Interessant macht die Bundeshauptstadt für Gründer vor allem ihr Kreativfaktor.

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Ganze 746 Start-ups haben sich in Berlin angesiedelt. München folgt mit weitem Abstand mit 229, Hamburg mit 198 Neugründungen. Köln bringt es mit 116 Start-ups immer noch auf über einhundert, während Düsseldorf mit 42 und Leipzig mit 31 Start-ups die Schlusslichter bilden. Ein wichtiges Argument für Start-ups sind die Finanzen, angefangen bei den Preisen fürs Büro bis hin zur Finanzierung und möglichen Investoren vor Ort.

Büropreise in Leipzig am niedrigsten

Wie interne Analysen der derzeitigen durchschnittlichen Büropreise zeigen, ist Leipzig besonders günstig. Hier sind die Mieten (noch) besonders niedrig, während auch sonst die Rahmenbedingungen stimmen. Nicht zuletzt aufgrund der niedrigen Mietpreise zieht es bereits viele Gründer nach "Hypezig", wie die Stadt mittlerweile gern genannt wird. Spreadshirt wurde hier ebenso gegründet, wie das mittlerweile aus über 50 Mitarbeitern bestehende Unternehmen Lecturio, das Start-up Webdata Solutions und Food.de, einer der größten deutschen Online-Supermärkte.

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Rund 736 Euro beträgt der Preis für ein Büro in Leipzig derzeit durchschnittlich. Damit lassen sich die monatlichen Kosten gering halten. Anders in München, wo die durchschnittlichen Büromietpreise mit rund 1.629 Euro weit mehr als doppelt so hoch sind. Moderat bleiben die Mietpreise auch in Köln mit durchschnittlich 871 Euro und in Berlin, wo sie im Durchschnitt 896 Euro betragen. Leipzig bietet somit neben Berlin ebenfalls gute Voraussetzungen für junge Start-ups und hat aufgrund seiner guten Rahmenbedingungen bereits den Spitznamen "Silicon Saxony" erhalten.

Wer ganz klein anfängt und noch kein ganzes Büro, sondern lediglich einen Arbeitsplatz braucht, für den ist auch Coworking eine gute Alternative. Was Coworking-Spaces angeht, ist Berlin Spitzenreiter. Über 30 verschiedene Coworking-Spaces haben Gründer zur Auswahl. Gute Chancen auf einen Coworking-Platz haben zudem Start-ups in Hamburg. Hier gibt es immerhin noch etwa 20 Coworking-Spaces, unter denen sich sicher ein passendes Angebot finden lässt.

Hamburg: eine ernstzunehmende Konkurrenz für Berlin

Hamburg ist nicht nur was Coworking-Spaces angeht, eine Alternative zu Berlin. Bei Gründern steht die Hansestadt hoch im Kurs, wie die Gründung von Start-ups wie Xing, myTaxi oder Jimdo zeigt. Was die Anzahl der Gründer angeht, liegt Hamburg direkt hinter der Gründungshauptstadt Berlin. Laut KfW-Gründungsmonitor lag im Zeitraum von 2013 bis 2015 die Anzahl der Gründer pro 1000 Erwerbstätige in Hamburg bei 25 pro Jahr, während es in Berlin 26 Gründer jährlich waren.

Auch was wichtige Start-up-Events und Messen angeht, machen sich Hamburg und Berlin Konkurrenz. In Berlin finden jährlich Events wie die Heureka, NEXT, Re:publika, das Start-up Camp oder die IFA statt, während Hamburg mit der Developer Conference, dem Digital Marketing & Media Summit oder dem Chaos Communication Congress punktet. Für Start-ups sind solche Events nicht nur wichtig, um Kontakte zu knüpfen, sondern auch um sich selbst zu präsentieren und was neue Trends angeht auf dem Laufenden zu bleiben.

Fern ab von den Start-up Metropolen

Dass es für die Gründung eines Start-ups nicht unbedingt Berlin oder Hamburg sein muss, zeigen Unternehmen wie Studitemps, RocketHome, moneymeets oder Emmas Enkel. Im Zentrum der Rheinländischen Start-up-Szene steht Köln, aber auch Düsseldorf hat für Start-ups einiges zu bieten. Ein Plus für Start-ups im Rheinland ist vor allem die hiesige Ansiedlung von Medienunternehmen und Industriekonzernen, die nicht nur für eine starke Wirtschaft im Gebiet, sondern auch für Chancen für junge Gründer sorgen.

(Autor: Dominik Grollmann)

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