- wie sie Online-Video effektiv nutzen,
- was wichtigsten drei Vorteile sind,
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GremlinsTV: Öffentlich-Rechtliche starten eigene Videoplattform
01.04.07 Jetzt wollen auch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten am boomenden Onlinevideo-Markt mitverdienen. Wie ein Sprecher des ZDF verraten hat, starten ARD und ZDF heute eine eigene Video-Community. Und haben sich dafür ein revolutionäres Business-Modell einfallen lassen.
Während bei den etablierten Videoportalen die Nutzer umsonst Videos hochladen und anschauen können, werden die Gremlins-Nutzer kräftig zur Kasse gebeten. Wer ein Video anschaut, muss dafür pro Videoclip und Abruf 5,52 Euro berappen: pro Auge übrigens. Das Geschäftsmodell 'Mit-zwei-Augen-zahlst-Du-besser' ist laut einem Unternehmenssprecher, der nicht namentlich genannt werden will, "mit hoher Wahrscheinlichkeit rentabler als alle bisher da gewesenen Internet-Businessmodelle". Basis dieses Geschäftsmodell ist "das seit vielen Jahren etablierte Geschäftsmodell der GEZ: Du zahlst, ob Du gucken willst oder nicht".
Wie der Sprecher weiter mitteilt, wollen ARD und ZDF mit dem neuen Portal die Zielgruppe der Generation 70plus ansprechen: "Die Generation 70plus ist unsere zahlenmäßig stärkste Zielgruppe". Zum Auftakt des Portals haben die Sender einen Volksmusik-Talentewettbewerb gestartet. Ab sofort können Gremlins-TV-Nutzer ihre selbst produzierten Videos auf die Plattform hochladen (pro Upload fällt eine GEZ-Pauschale
in Höhe von 6,66 Euro an, bei einem Video-Abruf durch andere Nutzer fallen für den Urheber erneut jeweils 2,49 Euro an). Dem Gewinner winkt ein Auftritt im Musikantenstadel. Die Internetnutzer stimmen über die zehn besten Volksmusiker ab. Den Sieger wählen aber nicht die Nutzer, sondern die Regulierungsbehörde
im Auftrag des ZDF.
Entwickelt wurde der Name 'Gremlins TV' von der Brandingagentur Jauch ("Gremien voller Gremlins").
(Autor: Susan Rönisch)
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