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Stellenwert des Onlinemarketing in B2B-Unternehmen nimmt zu

07.03.14 Unternehmen aus dem B2B-Bereich wollen in den kommenden zwei bis drei Jahren ihre Online-Marketingaktivitäten verstärken. Dies hat die PFH Private Hochschule Göttingen zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser in der bundesweiten empirischen Studie "Online-Marketing im B2B Geschäft" herausgefunden. Aber nur bei knapp einem Drittel der befragten B2B-Unternehmen haben Online-Marketingaktivitäten bereits heute eine sehr hohe beziehungsweise hohe Bedeutung.

Die Studienergebnisse zeigen auf, dass knapp 60 Prozent der B2B-Unternehmen dem Online-Marketing heute nur eine mittlere bis sehr geringe Bedeutung beimessen. Das spiegelt sich auch in den Budgets wider: In fast 60 Prozent der befragten Unternehmen werden weniger als zehn Prozent des gesamten Marketingbudgets für Online-Marketing ausgegeben.

Weitere Ergebnisse der Studie lauten:
  • Über 80 Prozent der Unternehmen wissen nicht genau, was die Anforderungen ihrer Kunden in Bezug auf das Online-Marketing sind, weil sie deren Erwartungen und Bedürfnisse gar nicht oder nur in Ansätzen systematisch analysiert haben.

  • Bei über der Hälfte der befragten Unternehmen gibt es für das Onlinemarketing keine klaren Zuständigkeiten. Vornehmlich die Automobil- und die IT/Telekommunikationsindustrie sowie Finanzdienstleister, Banken und Versicherer sind im Onlinemarketing professionell aufgestellt.

  • Klassische Maßnahmen wie Website, E-Mail-Newsletter und Suchmaschinenmarketing sind im B2B-Geschäft auf einem hohen Level etabliert. EMail-Marketing nimmt mit 78 Prozent den ersten Platz ein. Interaktive Kanäle wie Preiskalkulatoren, Online-Umfragen oder Produkt-Konfiguratoren werden insgesamt jedoch wenig genutzt.

  • Auch die Erfolgsmessung ist mangelhaft, die B2B-Unternehmen ziehen nur wenige Kennzahlen zur Bewertung der Online-Aktivitäten heran. Ein Viertel verzichtet fast völlig auf die Erfolgsmessung. 65 Prozent der befragten B2B-Unternehmen misst die Anzahl der Besucher der Website pro Monat, gerade einmal 40 Prozent messen die durchschnittliche Verweildauer der Besucher auf der Website.

  • Die Studie zeigt auf, dass für die kommenden zwei bis drei Jahre mit einer deutlichen Zunahme des Stellenwerts des Online-Marketing im B2B-Bereich zu rechnen ist. Bisher passen die Budgets aber nicht zur Bedeutung, die der Online-Kommunikation heute schon zukommt.
Frü die Studie hat die PFH Private Hochschule Göttingen im September und Oktober 2013 insgesamt 435 Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit befragt. Der Rücklauf lag bei 27,6 Prozent, 120 komplett ausgefüllte Fragebogen wurden ausgewertet.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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