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Digitalmarketing: Fünf Trends für 2016

30.12.15 Vier Trends plus einen Megatrend zum Onlinemarketing 2016 hat Oliver Hülse Oliver Hülse in Expertenprofilen nachschlagen formuliert. Er ist Geschäftsführer DACH von Rocket Fuel Deutschland zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , Anbieter für programmatischen Media-Einkauf auf der Basis von Big Data.

1. DMP und DSP werden verknüpft:

Die Bündelung von möglichst vielen Marketingaktivitäten auf einer Plattform wird in 2016 weiter voranschreiten - digital, aber auch offline. Das heißt zum Beispiel, dass man eine Data Management Platform (DMP) mit einer Demand Side Plattform (DSP) verknüpft. Immer mehr Unternehmen werden gewillt sein, in eine solche Full-Tech-Lösung zu investieren, da sie die Erfassung und Verarbeitung von Big Data und die Ausspielung auf sämtlichen digitalen Kanälen mittels einer einzigen Plattform ermöglicht. Eine solche Plattform inkludiert auch Content und CRM. Der Lohn dieser Mühen: Die Generierung von beeindruckenden Customer Insights und Kampagnen, die gleichermaßen relevant und effizient sind.

2. Transparenz im Programmatischen Mediahandel:

Für die Programmatic-Branche muss und wird einer der großen Trends im kommenden Jahr das Streben nach mehr Transparenz sein. Egal ob Platzierung, Performance oder die allgemeine Frage nach der Inventarqualität bei programmatisch gebuchten Kampagnen: Die Werbetreibenden wünschen sich hier Klarheit und die Branche wird diese liefern. Besonders der deutsche Markt, der nach wie vor die Möglichkeiten von Programmatic nur bedingt nutzt, wird hiervon profitieren.

3. Mobile- und Cross-Device-Strategien nehmen zu:

Mobile war lange Zeit ein großes Versprechen. Mittlerweile besitzen genügend Menschen entsprechende Endgerät und nutzen diese auch, so dass der Kanal beginnt, diese Versprechen auch einzulösen. Die Reichweiten sind jetzt da und damit ist Mobile keine kreative Spielerei mehr, sondern für jede Art von Kampagne geeignet. Besonders Cross-Device-Strategien, die Mobile additiv zu Display einsetzen, werden ihr Potenzial in Zukunft entfalten können. Dies wird dazu führen, dass sich das Verhältnis zwischen der Nutzung der Endgeräte und Werbe-Umsätzen, die über den Kanal generiert werden können, schnell verbessert.

4. Bewegtbild legt kräftig zu:

Oliver Hülse (Bild: Rocket Fuel)
Bild: Rocket Fuel
Oliver Hülse
Die technologische Entwicklung, die für den Erfolg von Bewegtbild im Digitalmarketing nötig ist, hat mittlerweile weitere wichtige Schritte gemacht: Die entsprechenden Endgeräte sind nun bei den Nutzern vorhanden, die Bandbreite der Netze wird stetig besser. Im kommenden Jahr können wir dementsprechend damit rechnen, dass Video-Formate weiter kräftig zulegen. Das heißt natürlich nicht, dass ab morgen keine TV-Gelder mehr investiert werden, aber Bewegtbild wird sich noch stärker etablieren.

5. Meta-Trend: Auf Innovation folgt Anwendung

Der Trend ist, dass die großen Trends der letzten Monate und Jahre, seien es Mobile, Bewegtbild, Cross-Device und andere, schon fast keine mehr sind. Die Innovationen sind da, jetzt geht es an die Anwendung. Wir spüren das ganz deutlich dadurch, dass mittlerweile große Marken an uns herantreten und konkrete Vorstellungen oder Fragen nach der technischen Umsetzbarkeit haben. Früher mussten wir meist erst einmal erklären, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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Personen: Oliver Hülse
Firmen und Sites: rocketfuel.com
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