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Studie: Deutsche Shopper schauen besonders genau hin

30.10.15 Internet-Nutzer in Deutschland haben klare Vorstellungen davon, was sie von Websites erwarten: Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Schnelligkeit.

 (Bild: obs/WHITE Communications GmbH/iStockphoto)
Bild: obs/WHITE Communications GmbH/iStockphoto
Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle Report "Performance Matters - Germany Consumer Insights zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen " von Akamai. Die zentralen Ergebnisse:

  • Sicherheit hat für die Internet-Surfer hierzulande oberste Priorität. So erwarten 58 Prozent der deutschen Studienteilnehmer, dass ihre persönlichen Informationen sicher sind und privat bleiben. Knapp dahinter folgt mit 57 Prozent der Wunsch nach einfach zu bedienenden und leicht verständlichen Webseiten. Den dritten Rang bei den Erwartungen nimmt die Performance ein: 45 Prozent der befragten Deutschen sind der Meinung, dass Webseiten schnell sein müssen.

  • Heruntergebrochen auf die einzelnen Endgeräte-Typen zeigen sich dabei kleine Unterschiede. Nutzern von Desktop-PCs und Tablets ist mit 71 Prozent beziehungsweise 55 Prozent die Benutzerfreundlichkeit am wichtigsten. Für die Smartphone-User dagegen ist mit 55 Prozent die Sicherheit ihrer persönlichen Daten die oberste Prämisse. Die insgesamt höchsten Erwartungen in allen drei Kategorien haben die Desktop-Nutzer. Benutzerfreundlichkeit erwarten 71 Prozent von ihnen, Sicherheit 67 Prozent und Schnelligkeit 46 Prozent.

  • Die beiden Dinge, die deutsche Internetsurfer über alle Endgeräte-Typen hinweg am meisten frustrieren, sind langsam antwortende (54 Prozent) und nicht verfügbare Webseiten (50 Prozent). Betrachtet man lediglich die User von Smartphones und Tablets, zeigt sich aber ein anderes Bild. Für sie ist eine schlechte Benutzerfreundlichkeit mit 59 Prozent beziehungsweise 47 Prozent der Hauptgrund für Unzufriedenheit mit Internetseiten.

  • Befragt, wie sie auf schlechte Online-Erlebnisse reagieren, antwortete die Mehrheit der deutschen Studienteilnehmer (52 Prozent), diese Webseiten wahrscheinlich nicht mehr zu besuchen. 51 Prozent gaben außerdem an, ihr Vorhaben auf einer anderen Internetsite zu Ende zu führen. Für 32 Prozent werfen negative Erfahrungen mit Webseiten ein schlechtes Licht auf das gesamte Unternehmen. Wie weltweit reagiert auch in Deutschland die Gemeinde der Smartphone- und Tablet-Nutzer insgesamt ablehnender auf schlechte Erlebnisse als die User von Desktop-PCs.


Deutsche Online-Shopper informieren sich sehr genau vor einem Kauf

Neben den Angaben der allgemeinen Internet-Nutzer wertet der Report auch gezielt die Daten von Online-Shoppern in Deutschland aus. Die drei wichtigsten Aktivitäten, denen sie wöchentlich im Internet nachgehen, sind Produkte suchen (50 Prozent), Preise vergleichen (50 Prozent) und Bewertungen lesen (43 Prozent). Der Kauf von Produkten landet auf dem vierten Platz; immerhin 31 Prozent der deutschen Online-Shopper gaben aber an, mindestens einmal pro Woche etwas im Internet einzukaufen.

Im weltweiten Vergleich zeigen sich die deutschen Online-Shopper als E-Commerce-Konsumenten, die sich erst sehr genau über Produkte informieren, bevor sie einen Kauf tätigen. Sie vergleichen häufiger Preise als die Befragten aus allen anderen Ländern und rangieren beim Lesen von Bewertungen international auf Platz zwei. Insgesamt betreiben nur die japanischen Online-Shopper mehr Hintergrundrecherchen zu Produkten. Die hohe Recherchetätigkeit der Deutschen hat aber auch hohe Einkaufsraten zur Folge. Nur in Großbritannien kaufen die Online-Shopper häufiger pro Woche im Internet ein als hierzulande. Beim Online-Kauf auf Tablets liegt die Bundesrepublik international sogar auf dem ersten Platz.

Über die Untersuchung: Die Studie basiert auf einer Analyse von Daten, die der globale Marktforscher Taylor Nelson Sofres (TNS) für Akamai erhoben hat. Dabei wurden insgesamt 3.487 Privatpersonen aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Japan, die über 18 Jahre alt sind, befragt. Der separate Report "Performance Matters - Germany Consumer Insights" wertet speziell die Zahlen für Deutschland aus.

(Autor: Dominik Grollmann)

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