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Studie: Deutsche Fachkräfte sind beruflich sehr mobil - nur IT-ler nicht

28.04.15 Gute Nachrichten für Interaktivunternehmen, die händeringend nach Fachkräften suchen. Sie können ihren Suchradius deutlich erweitern. Denn laut den Ergebnissen einer Studie der Online-Jobbörse Stepstone zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser sind 56 Prozent der Fachkräfte in Deutschland grundsätzlich gewillt, ihren Wohnort für einen neuen Job zu wechseln.

Bayern zieht Fachkräfte an (Bild: Markus Howest)
Bild: Markus Howest
Bayern zieht Fachkräfte an
Die Bereitschaft zu einem Umzug der 50.000 befragten Fach- und Führungskräfte ist unterschiedlich stark ausgeprägt: Zehn Prozent würden ihren Lebensmittelpunkt ohne Wenn und Aber aufgeben. Ebenfalls einer von zehn Befragten würde eine neue Anstellung jenseits seines aktuellen Wohnorts annehmen und am Wochenende in die Heimat pendeln. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) von ihnen macht einen berufsbedingten Umzug vom Standort abhängig.

Führungskräfte und Berufsanfänger sind besonders flexibel

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So mobil sind deutsche Fachkräfte
(chart: Stepstone)
Durch eine überdurchschnittliche Mobilität zeichnen sich vor allem Arbeitnehmer in höheren Hierarchieebenen sowie Berufsanfänger aus - in beiden Gruppen sind mehr als 70 Prozent offen für eine Stelle fern der Heimat. Die Befragten in der oberen Managementebene würden für eine neue Position allerdings einen Zweitwohnsitz beziehen und am Wochenende pendeln. Mit Ausnahme der obersten Managementebene sinkt der Grad der Mobilität mit wachsender Berufserfahrung. Fachkräfte, die mehr als zehn Jahre im Beruf sind, zeigen sich unterdurchschnittlich mobil (51 Prozent).

Fachkräfte in Berufen mit einem hohen Spezialisierungsgrad sind besonders flexibel hinsichtlich ihres Wohnortes. Eine Ausnahme bilden IT-Spezialisten, die sich vergleichsweise wenig umzugsbereit zeigen - vermutlich weil sie überall sehr gefragt sind. Ein Blick auf die detaillierten Studienergebnisse zeigt, dass nur acht Prozent der befragten IT-Experten uneingeschränkt flexibel sind. Weniger gewillt, ihren Wohnort für einen neuen Job zu wechseln, sind nur Fachkräfte aus den Berufsfeldern Administration und Human Ressources.

Fachkräftemagnet Süddeutschland, begehrte Metropolen

Internetunternehmen aus Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg und - mit etwas Abstand - Berlin sowie NRW dürften es etwas leichter haben, Fachkräfte zu akquirieren als die aus dem restlichen Deutschland. Sie sind aus Sicht der befragten Fachkräfte die attraktivsten Zielregionen für einen möglichen Jobwechsel. Die fünf stärksten Treiber der Mobilität sind eine bessere Bezahlung, ein interessanterer Arbeitsinhalt, Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, bessere Aufstiegschancen und eine positivere Unternehmenskultur.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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