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Connected Car: Zwei Drittel der Deutschen sagen nur 'Häh?'

30.09.16 Jeder dritte Deutsche weiß, worum es sich bei einem Connected Car dabei handelt, der Rest war sich unsicher oder wusste es nicht. Das hat Chiphersteller Qualcomm zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser in einer Studie herausgefunden.

  (Bild: Deutsche Telekom)
Bild: Deutsche Telekom
Männer scheinen sich hier besser informiert zu fühlen: 43 Prozent hatten eine klare Vorstellung vom Connected Car - bei den Frauen waren es dagegen nur 23,6 Prozent. Besonders häufig werden mit dem Begriff Fahrzeuge assoziiert, die mit anderen Geräten vernetzt werden können (42,3 Prozent), sowie Fahrzeuge, die mit einem Internetanschluss ausgestattet sind (26,8 Prozent). Dass vernetzte Fahrzeuge auch miteinander kommunizieren (etwa zur Kontrolle des Fahrzeugabstands), wird lediglich von 10 Prozent der deutschen Autofahrer verstanden.
  • Minutengenaue Staumeldungen für die optimale Verkehrsberechnung sind für 56,2 Prozent der Befragten der größte Nutzen eines Connected Cars. Ständige Internetverbindung und Online-Browsen erscheinen dagegen nur für rund 9,9 Prozent als größter Vorteil, Entertainment-Services wie Streaming-Dienste wurden von 8,7 Prozent zum entscheidenden Feature erklärt. Die Möglichkeit, Social-Media-Kanäle zu nutzen, spielt nur für 1,6 Prozent die wichtigste Rolle.
  • Insgesamt erwarten deutsche Autofahrer eine Aufwertung des Fahrerlebnisses: 42 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen das Autofahren mit einem Connected Car mehr Spaß machen würde.
  • Von den 18 bis 34-jährigen gaben 36,2 Prozent an zu wissen, was ein Connected Car ist, bei den 35 bis 54-jährigen 35,3 Prozent und bei älteren Autofahrern immerhin noch rund 23,4 Prozent. Allerdings gibt es auch einige Bereiche, in denen sich bei den verschiedenen Altersgruppen Unterschiede zeigen. Besonders das Entertainment-Angebot wird unterschiedlich genutzt: 45,6 Prozent der 18-36-jährigen hören während der Fahrt oft CDs, bei der Gruppe der über 55-jährigen liegt die Zahl hingegen nur bei 33,5 Prozent. 36 Prozent der jungen Altersgruppe streamen außerdem Musik über das Smartphone, während nur 5,2 Prozent der älteren Autofahrer dies tun.
  • Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Deutschen noch nicht bereit sind, das Steuer aus der Hand zu legen. 67,2 Prozent gaben an, auch bei selbstfahrenden Autos immer oder häufig die Hände am Steuer lassen zu wollen. Lediglich drei Prozent würden das Steuer komplett aus der Hand geben. Auch ablenken möchten sich die deutschen Autofahrer ungern und würden nie oder selten lesen (53,5 Prozent), online shoppen (65,3 Prozent), E-Mails schreiben (40 Prozent), Filme ansehen (56,8 Prozent) oder schlafen (67,6 Prozent).
  • Die Skepsis gilt aber auch für andere Fortbewegungsmittel. Mit einem selbstfliegenden Flugzeug würden nur 19,3 Prozent fliegen wollen, ein selbstfahrendes Schiff möchten nur 18,7 Prozent betreten. Und 36 Prozent gaben sogar an, gar kein selbstfahrendes Fortbewegungsmittel nutzen zu wollen.

(Autor: Sebastian Halm)

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