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Digitalisierung: Das sind die größten Transformationstreiber und -hürden

11.07.16 Für neun von zehn Unternehmen (87 Prozent) ist die digitale Transformation mit heftigen Turbulenzen verbunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser von Bizagi, Anbieter von Software für die digitale Prozessautomatisierung.

 (Bild: geralt/ Pixabay)
Bild: geralt/ Pixabay
Die globale Befragung von über 1.000 IT- und Customer-Experience-Experten macht deutlich, dass die Unternehmen den digitalen Wandel beherzt angehen. 73 Prozent der Studienteilnehmer sind davon überzeugt, dass eine zögerliche Umsetzung zum wirtschaftlichen Niedergang führen würde. Gleichzeitig geraten zahlreiche Großunternehmen aufgrund der hohen Transformationsgeschwindigkeit und der enormen Komplexität des Unterfangens in eine technologische Sackgasse, aus der sie sich nur schwer befreien können.

Der Wandel nimmt Fahrt auf

Nur in einem von drei Unternehmen (32 Prozent) läuft derzeit eine größere Anzahl von Transformationsprojekten. Federführend sind dabei die USA und Kanada, wo bereits in 52 Prozent der Unternehmen digitale Projekte aufgelegt wurden. Auf Rang 2 und 3 folgen Brasilien (39 Prozent) und Großbritannien (31 Prozent), während am anderen Ende der Skala Skandinavien (24 Prozent) und die Beneluxstaaten (19 Prozent) zu finden sind. Mit 26 Prozent bewegt sich Deutschland im Mittelfeld.

Drei Viertel der Befragten (75 Prozent) führen die immer rasantere Geschwindigkeit der Veränderungen auf disruptive neue Marktteilnehmer zurück, die den Status quo in Frage stellen. Für 82 Prozent ist klar, dass auch sie den Wandel beschleunigen müssen, um mit den Entwicklungen in ihrer Branche Schritt zu halten.

Die entscheidenden Transformationstreiber

Auf die Frage nach den zentralen Antriebsfaktoren und Risiken der digitalen Transformation antworten die befragten Unternehmen ganz unterschiedlich: Drei von fünf Teilnehmer (60 Prozent) nennen den Wunsch nach mehr betrieblicher Agilität als Schlüsselfaktor, während für mehr als die Hälfte (54 Prozent) die effektive Reaktion auf neue Kundenerwartungen im Vordergrund steht.

80 Prozent der befragten Unternehmen halten eine bessere Kundenerfahrung, die die aktuellen Erfordernisse und Gegebenheiten des einzelnen Kunden berücksichtigt, für ausschlaggebend, um im Konkurrenzkampf zu bestehen. Noch deutlicher steht der Kunde im Fokus, wenn der digitale Wandel bereits in weiten Teilen vollzogen wurde; 79 Prozent dieser Teilnehmergruppe nennen geänderte Kundenerwartungen als wichtigsten Antriebsfaktor.

Die Agilitätsfalle

Haupthindernisse bei der schnellen Umsetzung des digitalen Wandels sind Unternehmenskultur, komplexe Organisationsstrukturen und mangelnde Prozesse, die den Mitarbeitern ermöglichen, sich einzubringen, zu kooperieren und innovativ zu sein. Bizagi fasst diese Hindernisse unter dem Begriff der "Agilitätsfalle" zusammen. Sie entsteht immer dann, wenn das Streben nach einer zügigen digitalen Transformation durch wirtschaftliche, organisatorische oder technologische Komplexität ausgebremst wird.

Dass die größte Gefahr für die Unternehmen darin besteht, für die Umsetzung der digitalen Transformationsprojekte nicht wirklich bereit zu sein, bestätigt die überwiegende Zahl der Studienteilnehmer (70 Prozent). Sie beklagen, dass ihre Transformationsbemühungen durch interne Komplexitäten durchkreuzt werden. Die Mehrheit der deutschen Befragten (73 Prozent) sieht dies als einen Hinderungsgrund. Auch wenn die entsprechenden Projekte höchste Priorität erhalten, gilt: Je höher das von den Unternehmen gefahrene Transformationstempo ist, desto mehr Hindernisse tauchen auf, die ein schnelles Vorankommen erschweren. Auf dem Weg zur digitalen Transformation lauern demnach folgende Fallen:
  • Mangelnde Planung: Ein häufiger Fehler besteht darin, dass vor Beginn des Umbaus die Komplexität vorhandener Geschäftssysteme und -prozesse nicht ausreichend bedacht wird. Fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) räumen ein, dass sie bei ihren Bemühungen um attraktive Services und Benutzererfahrungen die potenziellen Auswirkungen und Ausmaße eines Systemumbaus nicht genügend berücksichtigen.
  • Unterschätzte Widerstände: Die Ablehnung von Veränderungen ist in der Unternehmenswelt weit verbreitet; 51 Prozent der befragten Teilnehmer geben an, dass sie der Transformation eher kritisch bzw. mit gemischten Gefühlen gegenüberstehen.
  • Unzureichende Agilität der Systeme: Nur 28 Prozent der Studienteilnehmer halten ihre Kundensysteme für sehr agil; 26 Prozent bezeichnen ihre Mitarbeitersysteme und nur 21 Prozent ihre operativen Systeme als agil.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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