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Marketing-Technologie: Marketer vertrauen auf Automatisierung - solange es nicht um ihr Budget geht

02.10.14 Marketer setzen auf Technologie, um personalisierte Kundenbeziehungen aufzubauen, verlassen sich bei der Budgetentscheidung aber nach wie vor auf ihr Bauchgefühl.

 (Bild: Screenshot  / Sociomantic)
Bild: Screenshot / Sociomantic
Unternehmen verfügen heute über ein so breites Spektrum an Marketingtechnologie, dass es für sie immer schwieriger wird, die Prioritäten richtig zu setzen. Das gilt vor allem für jene Marketingabteilungen, die kundenorientierter agieren und sich mehr auf das digitale Marketing konzentrieren wollen.

Um die damit verbundenen Herausforderungen besser zu verstehen, hat das amerikanische Forschungsinstitut Econsultancy zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser im Auftrag von Teradata zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser mehr als 400 Online-Marketer bei internationalen Unternehmen befragt.

Die Ergebnisse der Studie "Unternehmensprioritäten beim digitalen Marketing" im Überblick:

  1. Fast zwei Drittel der Befragten investieren in neue Technologien, um die Kundenzufriedenheit zu steigern
  2. Es ist keine Frage mehr, wie man den modernen Verbraucher am besten erreicht. Die größten Marketingabteilungen in aller Welt sind zu dem Schluss gekommen, dass die Pflege der Kundenbeziehung über diverse digitale Kanäle am besten das angestrebte nachhaltige Wachstum und die Kundenbindung unterstützt. Der Wunsch, den Kunden über die Analyse seiner Daten immer besser kennenzu­lernen und die Kommunikation mit ihm entsprechend zu gestalten, führt zu einem nie dagewesenen Technologie-Bedarf. 62 Prozent der Befragten nennen die Steigerung der Kundenzufriedenheit als Hauptgrund für technologische Investitionen. Kundenorientierter zu werden ist für 49 Prozent der befragten Unternehmen das zweitwichtigste Ziel.

  3. 50 Prozent der Unternehmen setzen auf neue Technologien, um Prozesse vollständig zu integrieren
  4. Kundendaten bieten Einblicke in Verhalten und Präferenzen, die Integration und Abfrage der Daten bleiben aber schwierig. Marketer müssen die verschiedenen Werkzeuge zum Erfassen und Managen von Kundendaten aufeinander abstimmen. Dabei besteht eine wichtige Herausforderung darin, Anwendungen und Daten über die Abteilungsgrenzen hinweg zu nutzen. Nahezu 50 Prozent der Unternehmen nennen die vollständige Integration mit anderen Anwendungen als Hauptkriterium bei der Auswahl neuer Technologie.

  5. Personalisierung und Kundenorientierung sind die wichtigsten Gründe für Technologie-Investitionen.
  6. 32 Prozent der Unternehmen betrachten Personalisierung als wichtiges Ziel, obwohl weniger als 20 Prozent ihre Kommunikation heute schon in Echtzeit personalisieren. 47 Prozent haben erkannt, dass die Verbesserung der Kundenerfahrung einen Hauptvorteil der Personalisierung darstellt.

  7. Obwohl ein datenbasiertes Marketingmodell eingesetzt wird, werden die Budgets anhand von Erfahrungen verteilt.
  8. Die Befragten nennen zwar belastbare Aussagen und Tests als die größten Einflussfaktoren auf die strategische Ausrichtung, für Budgetentscheidungen spielt aber die Erfahrung eine größere Rolle als die Daten.

Die Ergebnisse zeigen: 2015 werden die Investitionen für Marketing und Werbung voraussichtlich steigen. Dabei wird der Schwerpunkt weiterhin auf dem digitalen Marketing und der Personalisierung liegen. 2019 werden die Unternehmen durch­schnittlich 40 Prozent ihrer gesamten Marketingausgaben für digitales Marketing ausgeben; heute liegt dieser Anteil erst bei 25 Prozent.

(Autor: Dominik Grollmann)

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