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Studie: Die meisten Unternehmen zeigen sich planlos bei der Digitalisierung

11.07.16 Die Studie des ERP-Anbieters IFS zeigt, dass sich die meisten Unternehmen bei der Digitalisierung schwer tun. 40 Prozent haben keinen echten Plan.

 (Bild: geralt / pixabay.de)
Bild: geralt / Pixabay.de
Obwohl sich Unternehmen sicher sind, dass Digitale Transformation eine wichtige Rolle spielt, agieren sie bei der Umsetzung unsicher. Das zeigt eine Studie, die der ERP-Anbieter IFS zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser weltweit durchgeführt hat.

Der Untersuchung zufolge sind sich 86 Prozent der Befragten sicher, dass die Digitalisierung in den kommenden fünf Jahren in ihrem Markt eine Schlüsselrolle spielen wird. Gleichzeitig gaben 76 Prozent an, dass sie mehr Informationen darüber benötigen. 40 Prozent räumten ein, keine klare Strategie zu haben.

Disruptive Treiber identifiziert

Einigkeit unter den Unternehmen herrschte dagegen, welche Technologien einen disruptiven Einfluss entwickeln werden. In der Studie wurden die Teilnehmer darum gebeten, die Bedeutung verschiedener Technologien für den digitalen Wandel auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 100 (sehr wichtig) zu bewerten. Die Ergebnisse im Einzelnen:
  • Internet of Things (59 von 100 Punkten);
  • Cloud Computing (59);
  • Kognitives Computing (55);
  • Maschinelles Lernen (53);
  • Wearables (48);
  • 3D-Druck (42);
  • Drohnen-Technologie (39).

Nur die Chefs halten sich selbst für schlau

Unklar blieb in der Befragung dagegen, wer im Unternehmen federführend für die Digitale Transformation verantwortlich sei. 40 Prozent der Befragten nannten den Leiter für Informationstechnik (CIO), 39 Prozent das geschäftsführende Vorstandmitglied (CEO) und 35 Prozent dem Finanzvorstand (CFO) als verantwortlich. Lediglich der technische Leiter (CTO) und die Marketing Leitung (CMO) wurden mit einem klaren Votum (20 bzw. 6 Prozent) als wenig einflussreich eingeschätzt. Selbstbewusst zeigten sich jedoch die C-Level-Manager. Wurden nur diese befragt, sprachen sie sich selbst eine führende Rolle zu. So nannten sich 69 Prozent der CFOs, 63 Prozent der CIOs und 55 Prozent der CEOs als Treiber der Digitalisierung.

Auch offenbarte die Studie einige regionale Unterschiede.
  • Den weltweit niedrigsten Wert für den CEO, mit nur 30 Prozent der Stimmen, hatte die USA. Ebenso sehen 41 Prozent der Führungskräfte in den USA vor allem den CFO verantwortlich.
  • Die skandinavischen Studienteilnehmer vertrauen bei der Digitalen Transformation mit 45 Prozent vor allem auf die Führungsrolle des CIO gefolgt vom CEO mit 38 Prozent.
  • Lediglich die Führungskräfte aus Asien sind sich bei dieser Frage nicht sicher. So gaben 29 Prozent von ihnen an, nicht zu wissen, wer in ihrem Unternehmen für die Digitalisierung verantwortlich sei.
Für die Untersuchung befragte IFS rund 500 Führungskräfte aus über 20 Ländern. Die Studienteilnehmer setzten sich aus Verantwortlichen der C-Ebene sowie weiteren hochrangigen Managern aus verschiedenen Branchen wie Fertigungsindustrie, Bauwesen, Automotive, Energieversorgung oder Einzelhandel zusammen.

(Autor: Valerie Tuyisabe)

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