Nielsen: Weltweite Werbeausgaben stiegen um knapp fünf Prozent
11.02.13 Im dritten Quartal 2012 stiegen die weltweiten Werbeausgaben um 4,3 Prozent auf insgesamt 139 Milliarden US-Dollar. Dies geht aus dem Bericht "Global AdView Pulse" vom Anbieter von Informationen zum Medien- und Konsumverhalten, Nielsen
, hervor. Dies sei ein deutlicher Anstieg im Vergleich zm Wachstum von 2,7 Prozent, das Nielsen in der ersten Jahreshälfte 2012 verzeichnete.
TV-Werbung weltweit: Im Bereich der Fernsehwerbung verzeichnete Nielsen seit Jahresbeginn weltweit ein Wachstum von 4,3 Prozent. Mit einem Anteil von 61,8 Prozent an den gesamten Werbeausgaben konnte die Fernsehwerbung ihre Stellung als wichtigstes Kommunikationsmittel für Werbungtreibende unterstreichen. Zeitschriften waren hingegen der einzige Medientyp, der im Zeitraum von Januar bis September 2012 einen leichten Rückgang (minus 1,3 Prozent) hinnehmen musste.
Naher Osten und Afrika: Ein Zustrom an Werbeinvestitionen förderte das Wachstum der Märkte im Nahen Osten und in Afrika (plus 18,9 Prozent seit Jahresbeginn), in Lateinamerika (plus 6,4 Prozent) sowie in Nordamerika. Dort sind bis September 2012 die Ausgaben für Werbung - gestützt von einem beachtlichen Zuwachs von 10,2 Prozent im dritten Quartal - um fünf Prozent gestiegen.
Asien/Pazifik: Auch im asiatisch-pazifischen Raum sind die Werbeausgaben gestiegen - um 2,7 Prozent im Zeitraum von Januar bis September und um 3,5 Prozent im dritten Quartal. Ausschlaggebend war unter anderem, dass sich der chinesische Werbemarkt erholte. Nach zwei aufeinanderfolgenden Quartalen mit rückläufigem Wachstum zog er im dritten Quartal wieder an (plus 3,1 Prozent).
Westeuropa: In Westeuropa hatten Unternehmen bereits in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres 2,7 Prozent weniger in Werbung investiert als im Vorjahr. Im dritten Quartal sanken die Werbeausgaben noch einmal um 4,8 Prozent. Im Zeichen der Wirtschaftskrise behielten Werbungtreibende ihre Budgets besonders im Auge, was in Europa insgesamt seit Jahresbeginn 2012 einen Rückgang um 3,4 Prozent zur Folge hatte.
(Autor: Redakteur Verena Gründel)
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