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Deutschland ist Schlusslicht bei EMail-Zustellung

04.09.13 Der aktuelle 'E-Mail Intelligence Report' von Return Path zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen zeigt, dass die EMail-Zustellung weltweit abnimmt. Mehr als jede fünfte E-­Mail, die im ersten Halbjahr 2013 von einem E-Marketer verschickt wurde, kam niemals in der Inbox des Empfängers an. Deutschland bildet dabei im europäischen Vergleich das Schlusslicht.

Die E-Mail-Zustellung, wichtige Kennzahl im EMail-Marketing, bleibt für die Marketers eine massive Herausforderung. Im Ergebnis haben Marketer zwar in einigen Ländern und Regionen Fortschritte bei der Zustellbarkeit ihrer Marketing-Mails erzielen können; doch im globalen Durchschnitt sank die Posteingangsrate im Jahresvergleich um vier Prozent.

In Europa gelang es sowohl in Frankreich als auch Deutschland, die Posteingangsrate teils merklich zu steigern. So kletterte die IPR für Frankreich um 9 Prozent auf 79 Prozent und in Deutschland um 12 Prozent auf 78 Prozent. Doch nach wie vor ist Deutschland mit diesem Wert das Schlusslicht im europäischen Vergleich. Besonders bei der Zustellung an ausländische Empfänger haben deutsche Versender Schwierigkeiten, so wird bspw. am wichtigen US-­Markt nur knapp über die Hälfte der E-Mails (53 Prozent) zugestellt.

Ein weiteres Indiz für die generell negative Tendenz ergibt sich aus der Auswertung der Zustelldaten an Gmail- und Yahoo-­Konten. Deutsche Marketingmails landeten im Schnitt mit 38 und 61 Prozent im weltweiten Vergleich am seltensten in diesen Posteingängen.

Die Beherrschung der Inbox auf Empfängerseite gewinnt für die erfolgreiche Zustellung aber auch für die Optimierung von EMail-Kampagnen immer mehr an Bedeutung. Je mehr die großen Mailbox-Provider um E­MailNutzer buhlen müssen, umso wichtiger ist ihnen, die "Inbox-Erfahrung" für ihre Kunden zu verbessern.

Return Path hat sich aus diesem Grund für den "E-­Mail Intelligence Report" erstmals dem User-­Engagement im Postfach gewidmet und in einigen ausgewählten Branchen die Interaktionen des Empfängers mit ihren E-Mails im Posteingang untersucht.
Dabei zeigte sich, dass etwa die Leserate (positives Engagement) bei Mailings von Telekommunikationsanbietern und Entertainmentangeboten mit durchschnittlich 30 Prozent herausragend ist, während die E-­Mails von Verlagen und Aus-­ und Weiterbildungsstätten nur selten gelesen werden (im Mittel wurden hier acht Prozent der E-­Mails gelesen).

Die Mails von ECommerce-Anbietern werden mit 15 Prozent am häufigsten direkt ungelesen gelöscht (negatives Engagement), aber sie landen selten im Spam-­Ordner, haben also eine hohe Zustellbarkeit. Zusammen mit der Leserate von 23 Prozent ergibt sich eine überdurchschnittliche Engagement-­Rate für den ECommerce-Sektor.

Für den E-­Mail Intelligence Report hat Return Path weltweit mehr als eine Billion E-Mail-Daten im ersten Halbjahr 2013 ausgewertet.

(Autor: Susan Rönisch)

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