Werden Sie jetzt iBusiness-Premium-Mitglied und Sie erhalten die Praxisstudie für 49¤ kostenlos
Premium-Mitglied werden und Studie gratis bekommen
Der bewährte Wandkalender im Riesenformat 120x69cm bietet viel Platz für Urlaubs-, Messe- und Projektplanung und listet zusätzlich alle wichtigsten Messe-, Kongress- und Award-Termine.
Hier bestellen

Digitalisierung: Wachstumspotenzial in Medienunternehmen längst nicht ausgeschöpft

20.10.15 Im Zuge der digitaler Transformation in Medienunternehmen gewinnt neben der klassischen Content-Kompetenz auch das Technologie-Know-how zunehmend an Bedeutung. Eine Studie kommt nun zu dem Schluss, dass zwar der Großteil der Unternehmen die Beherrschung digitaler Technologien als strategischen Erfolgsfaktor erkannt, aber nur ein Bruchteil eine Technologiestrategie ausgearbeitet hat.

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG kommt in ihrer aktuellen Untersuchung zum Stand der Technologiekompetenz in den etablierten Medienunternehmen zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser in Deutschland zu dem Ergebnis, dass über zwei Drittel der befragten Medienunternehmen wissen, dass digitaler Technologien und deren Beherrschung ein strategischer Erfolgsfaktor sind. Aber nur rund 10 Prozent der Medienunternehmen haben eine Technologiestrategie beziehungsweise einen ganzheitlichen Technologieansatz ausgearbeitet. Zugleich muss eine weitere Herausforderung gemeistert werden: die Beschaffung der nötigen Ressourcen. Denn - auch das zeigt die KPMG- Studie - ein Mangel an Know-how, Fachkräften und Kapital sind die größten Hürden, die einem verstärkten Ausbau von Technologiekompetenz im Wege stehen.

Erschließung digitaler Geschäftsfelder erfolgt zögerlich

Dem Großteil der Medienunternehmen ist bewusst, wie wichtig die digitale Transformation für den Unternehmenserfolg ist. Gleichwohl zögern viele beim Aufbau neuer digitaler Geschäftsfelder. Eine weitreichende Expansion in neue digitale Produktbereiche - wie sie bei einigen großen Medienhäusern zu beobachten ist - findet nicht auf breiter Basis statt. Häufig konzentriert sich die Diversifikation auf E-Commerce und Veranstaltungsdienste. Nur wenige Medienunternehmen sind dagegen in Geschäftsfeldern wie beispielsweise Datendienste, Softwareentwicklung für Dritte oder webbasierte Bildungsangebote (E-Learning) tätig.

Bestimmte Techniken bzw. technologiebasierter Tools, die in anderen Wirtschaftszweigen schon auf breiter Basis zum Einsatz kommen, werden in der Medienbranche bis dato eher selten genutzt. Weit verbreitet sind Social Media Tools. Bereits 70 Prozent der deutschen Medienunternehmen nutzen entsprechende Plattformen. Auch Streaming Media hat sich weitestgehend etabliert. Hinsichtlich anderer Technologien wie Big Data und Location-based Services agiert die Mehrheit der Medienunternehmen bis dato sehr zurückhaltend.

Erfolgsfaktor digitale Technologien

Dienten Informations- und Kommunikationstechnologien lange Zeit vornehmlich der Kostensenkung und Effizienzsteigerung, versprechen sich die Unternehmen jetzt Umsatzsteigerungen in neuen Geschäftsbereichen (über 50 Prozent der Befragten) ebenso wie in etablierten Geschäftsbereichen (rund 30 Prozent). Jedes zweite Unternehmen (50 Prozent) erwartet eine Verbesserung der Kundenbeziehungen. Entsprechend plant die große Mehrheit erhöhte Investitionen in digitale Technologien, vor allem in produkt- bzw. kundennahen Geschäftsbereichen.

(Autor: Susan Rönisch)

Weitere Artikel zu diesem Themenbereich:

Anzeige

Ausgewählte Agenturen und Dienstleister zu diesem Themenbereich

Trackbacks / Kommentare
Artikel Weiterempfehlen
Empfehlen Sie diesen Artikel an Kollegen oder Freunde weiter.
Alle Meldungen vom 20.10.15:

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?