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Influencer-Marketing: Youtuber muss 10.500 Euro Buße zahlen

12.06.17 Die Landesmedienanstalt verdonnert einen Youtuber zu 10.500 Euro Bußgeld wegen fehlender Werbekennzeichnung.

 (Bild: InfoWire.dk/Flickr)
Bild: InfoWire.dk/Flickr
Für Youtuber wird es ernst: Der Medienrat zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein hat ein Bußgeld in Höhe von insgesamt 10.500 Euro gegen den Youtuber "Flying Uwe zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser " festgesetzt. Dieser hatte es trotz mehrfacher Hinweise unterlassen, drei YouTube-Videos, in denen er Produkte ausgiebig positiv darstellt, als Dauerwerbesendung zu kennzeichnen. Im Gegenteil: Zuletzt amüsierte er sich in einem Video zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser über die "Anstalt, die Youtuber anschreibt".

"Flying Uwe" hat allerdings in seinem Kampfsport- und Fitnesskanal übersehen, dass er mit seinen Marketing-Aktionen den Rundfunkstaatsvertrags verstößt, der besagt: Auch für Onlinemedien gelten die Werbegrundsätze, wenn Anbieter fernsehähnliche Inhalte produzieren.

Rechtsanwalt Carsten Ulbricht Carsten Ulbricht in Expertenprofilen nachschlagen , der den Fall in einem Blogbeitrag zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser aufgeriffen hat, warnt in diesem Zusammenhang Influencer, vermittelnden Agenturen und den beauftragende Unternehmen vor allzugroßer Lässigkeit im Umgang mit Werbeinhalten. Es handele sich bei fehlenden Werbekennzeichnungen "nicht (mehr) nur um einen unklaren rechtlichen Graubereich oder risikolose Bagatelle handelt, sondern eben um (teils) klare Verstöße", die zu substantiellen Bußgeldern führen können, so der Anwalt.

Zuletzt hatte die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) für Unsicherheit unter Youtubern gesorgt, weil sie Livestreams von Lets-Play-Videos als Rundfunkangebot ohne Zulassung einstufte (iBusiness berichtete)

(Autor: Dominik Grollmann)

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