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Neun von zehn Digitalexperten würden in die klassische Wirtschaft wechseln

08.09.16 Ganze 87 Prozent der digitalen Unternehmenslenker würden in die klassische Wirtschaft wechseln, um dort die digitale Transformation voranzutreiben. Dabei spielen höhere Gehälter eine untergeordnete Rolle. Welche stattdessen die größten Motivatoren sind, zeigt die aktuelle Gehaltsstudie von Cribb zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen :

 (Bild: Heinrich Vogeler)
Bild: Heinrich Vogeler
Cribb, Personalberatung für die digitale Wirtschaft, hat im Frühjahr/Sommer 2016 die Gehälter und die Wechselbereitschaft in die klassische Wirtschaft von über 400 Geschäftsführern, Vorständen und Führungskräften der deutschen Digitalwirtschaft analysiert. Die größten Motivatoren, in klassische Unternehmen zu wechseln, sind der Studie zufolge die Perspektive, in einem etablierten Markt die Zukunft neu zu gestalten (59 Prozent) und sich persönlich weiter zu entwickeln (50 Prozent).

Digitalexperten wollen Zukunftsgestalter sein

Dass der Bedarf in der klassischen Wirtschaft an Digitalentscheidern steigt, spüren auch die Befragten der Gehaltsstudie: mehr als jeder Zweite bemerkt einen deutlichen Anstieg in den erhaltenen Job-Angeboten von klassischen Unternehmen, im Durchschnitt sind es sieben im Jahr. Obwohl mehr als die Hälfte (64 Prozent) davon ausgeht, dass sie bei einem Wechsel mehr verdienen würden, spielen ein höheres Gehalt oder eine bessere Position nur eine untergeordnete Rolle. Viel mehr reizt die Chance, sich selbst und einen etablierten Markt weiter zu entwickeln. Die größten Wechselhürden für Digitalexperten sind dagegen zu viel Bürokratie, zu lange Entscheidungswege und weniger unternehmerischer Einfluss.

Die klassische Wirtschaft konkurriert nicht nur untereinander um die besten Digitalköpfe. Auch für die Digitalwirtschaft spielt die Transformation eine große Rolle. So beziehen Entscheider, die für den Verantwortungsbereich Digitalisierung zuständig sind, mit durchschnittlich 249.839 Euro noch vor dem General Management (210.858 Euro) und Operations (206.421 Euro) das höchste Salär. Ihr Gehalt ist im Vergleich zu 2014 sogar um 9 Prozent gestiegen. Am besten verdienen Digitalisierungsverantwortliche im Bereich Digital Media 360.800 Euro und Digital Services (304.143 Euro), gefolgt von Medienhäusern (255.00 Euro) und Digital Technologies (216.340 Euro).

Spitzenverdiener sitzen in Digital-Commerce-Unternehmen - am wenigsten zahlen Agenturen

Insgesamt betrachtet liegt der Durchschnittsverdienst von Unternehmenslenkern in der Digitalwirtschaft bei 196.796 Euro, davon beträgt der fixe Anteil 72 Prozent und der variable Anteil 28 Prozent. Der Mittelwert ergibt sich jedoch aus signifikanten Gehaltsunterschieden: Erhalten die Spitzenverdiener bis zu 940.000 Euro, beziehen andere ein Jahresgehalt von unter 100.000 Euro. Mit durchschnittlich 222.200 Euro erzielen Entscheider in Digital-Commerce-Unternehmen das höchste Einkommen. Damit liegen sie laut Cribb-Studie vor Geschäftsführern und Vorständen von Digital-Media-Unternehmen (213.569 Euro), Medienhäusern (204.363 Euro), Digital Services (193.905 Euro) und Software/SaaS-Anbietern (188.570 Euro). Deutlich schlechtere Einkommensperspektiven bieten Digital-Agenturen (178.509 Euro) und Digital-Technologies-Unternehmen (172.086 Euro).

Jeder Zweite der Befragten erhält einen Dienstwagen, jeder Fünfte Beteiligungen und Aktienoptionen und jeder Dritte eine betriebliche Altersvorsorge. Lediglich jeder Vierte erhält gar keine Zusatzleistungen. Im Vergleich zu 2014 haben die Zusatzleistungen prozentual abgenommen.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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