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Recruiting: Online-Businessnetzwerke und Employer Branding liegen im Trend

31.07.13 Deutsche Personaler setzen bei der Suche nach den richtigen Kandidaten für Schlüsselpositionen zunehmend auf Online-Businessnetzwerke: Für 37 Prozent der Recruitingbeauftragten in Unternehmen zählen diese Netzwerke zu den wichtigsten Quellen für hochqualifizierte Mitarbeiter. Nur Personalvermittlungsagenturen (43 Prozent) und interne Empfehlungsprogramme sind noch beliebter (40 Prozent).

Noch 2012 war der Kanal Businessnetzwerk für weniger als ein Viertel der Personalbeschaffer relevant und musste sich klar Online-Stellenbörsen (2012: 60 Prozent, 2013: 34 Prozent) und der eigenen Karrierewebseite geschlagen geben (2012: 32 Prozent, 2013: 29 Prozent). So das Ergebnis der seit 2011 jährlich im Auftrag vom Online-Businessnetzwerk LinkedIn zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser durchgeführte Befragung unter weltweit 3.379 HR-Fachkräften.

Deutschland liegt damit im weltweiten Trend, denn auch international bewerten 37 Prozent der Personaler Online-Businessnetzwerke als wichtigen Rekrutierungskanal. Zudem setzt sich im Wettbewerb um Top-Kräfte die bewusste Steuerung der eigenen Attraktivität als Arbeitgeber mit Hilfe von Employer Branding durch. Mehr als vier Fünftel der Personalverantwortlichen sind sich sicher, dass ihre Arbeitgebermarke signifikanten Einfluss auf ihren Erfolg bei der Mitarbeitersuche hat (in Deutschland: 84 Prozent, weltweit: 82 Prozent). 2012 waren in Deutschland nur 69 Prozent dieser Meinung. Deutlich mehr als die Hälfte der deutschen HR-Fachkräfte (57 Prozent) ist überzeugt, dass sie bereits über ein entsprechend attraktives Arbeitgeberimage verfügen (2013: 49 Prozent).

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Fast jedes Unternehmen setzt auf die Entwicklung eigener Mitarbeiter

Die Suche nach den richtigen Kandidaten beginnt im eigenen Unternehmen: Fast jeder deutsche Arbeitgeber (93 Prozent) will 2013 mehr oder mindestens genauso viel in interne Stellenbesetzungen investieren wie 2012. Knapp der Hälfte der deutschen Personaler sind dabei klar definierte Prozesse besonders wichtig. Damit liegen sie mit ihrer Genauigkeit zehn Prozent über dem internationalen Durchschnitt.

(Autor: Markus Howest)

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