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Studie: Unternehmen vernachlässigen Backup in virtualisierten Umgebungen

15.02.12 Im Unterschied zu rein physischen Umgebungen werden bei virtuellen Maschinen weit seltener Backups durchgeführt. Ein Drittel der Unternehmen vernachlässigt Backups bei virtuellen Umgebungen gegenüber physischen Systemen. So das Ergebnis einer internationalen Umfrage zum Einsatz von Backup- und Disaster-Recovery-Lösungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen, die Arconis zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser durchgeführt hat.

Die Studie belegt, dass auch kleine und mittelständische Unternehmen ihre IT-Infrastruktur zunehmend virtualisieren. Die befragten Unternehmen gehen davon aus, dass rund 29 Prozent ihrer Server bis zum Ende des Jahres virtualisiert sind. Aktuell sind es lediglich 24 Prozent. Als Hauptgründe für die Virtualisierung der Server-Infrastruktur werden die gesteigerte Effizienz und Flexibilität sowie die schnellere Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen genannt.

  • Ein Drittel (33 Prozent) bestätigte, dass bei virtuellen Maschinen (VMs) seltener als bei physischen Servern ein Backup durchgeführt wird.
  • Deutlich über die Hälfte (61 Prozent) führen bei VMs nur unregelmäßige oder lediglich wöchentliche beziehungsweise monatliche Backups durch.
  • Nur bei 37 Prozent gibt es ein tägliches Backup bei den VMs.

Erstaunlich an diesem Ergebnis ist nach Angaben von Arconis, dass IT-Abteilungen beim Thema Backup und Disaster Recovery in virtuellen Umgebungen nicht die gleichen Maßnahmen wie bei physischen Systemen ergreifen - und das, obwohl die Unternehmen überwiegend bestätigten, dass es hinsichtlich des Wertes der Daten keinerlei Unterschied gebe.

Im Hinblick auf die Nutzung von Cloud-Services wie Online-Backup-Lösungen ergeben sich aus der Studie folgende Erkenntnisse: Die große Mehrheit der befragten Unternehmen (83 Prozent) setzt bereits teilweise auf eine Cloud-basierte IT-Infrastruktur. Es ist aber im Durchschnitt erst rund ein Fünftel der gesamten IT-Infrastruktur Cloud-basiert, obwohl 87 Prozent in der Studie Ende 2010 hier ein deutliches Wachstum für 2011 prognostiziert hatten. Als Gründe dafür, dass dieser Zuwachs geringer als erwartet ausgefallen ist, werden genannt: Bedenken im Hinblick auf die Wiederherstellung von Daten im Disaster-Fall, Sicherheitsrisiken und mangelndes Vertrauen in den Cloud-Provider.

Im Hinblick auf die Bedeutung der Cloud für eine Offsite-Backup-Strategie liefert die Studie folgende Ergebnisse:

  • Die Nutzung der Cloud für ein Offsite-Backup ist ein zentraler Trend; über ein Fünftel der Befragten (21 Prozent) nutzt sie genau für diesen Anwendungsfall.
  • Nahezu die Hälfte der Befragten (42 Prozent) setzt nach wie vor auf die Aufbewahrung von Tapes oder Disks außerhalb des Unternehmens.
  • Fast ein Viertel (23 Prozent) hat allerdings überhaupt keine Offsite-Backup-Strategie.

Befragt wurden bei der Untersuchung rund 6.000 IT-Manager in kleinen und mittelständischen Unternehmen mit maximal 1.000 Beschäftigten in folgenden 18 Ländern: Deutschland, Australien, Brasilien, China, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Indien, Italien, Japan, Niederlande, Norwegen, Russland, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Singapur und USA. In Deutschland beteiligten sich 520 Unternehmen an der Studie.

(Autor: Markus Howest)

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