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Fachkräftemangel: Personaler beklagen Quantität und Qualität der Bewerbungen

30.04.13 Laut einer Studie der Jobbörse Stepstone zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser will die Mehrheit der deutschen Unternehmen 2013 neue Mitarbeiter einstellen, aber jeder zweite HR-Verantwortliche (53 Prozent) erhält laut eigenen Angaben zu wenige Bewerbungen auf seine Vakanzen.

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Jobsuche 2013: Wie Recruiter und Bewerber vorgehen und was sie erwarten
(chart: Stepstone)
Mit dieser Umfrage unter gut 270 HR-Verantwortlichen in Deutschland setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort: Schon im Vorjahr hatte gut jeder zweite Personaler (55 Prozent) über Bewerberrücklauf geklagt, 2010 waren es 47 Prozent.

Auch die Qualität der Bewerbungen lässt laut den befragten Personalverantwortlichen zu wünschen übrig. Schon 2011 hatten 54 Prozent einen Qualitätsverlust bei den eingehenden Bewerbungen konstatiert, aktuell stellen 42 Prozent einen solchen fest. Mehr als jeder dritte HR-Verantwortliche erwartet eine weitere Verschlechterung der Bewerbungsqualität. Schon jetzt erhalten 63 Prozent der Arbeitgeber in der Mehrzahl Bewerbungen von unterqualifizierten Kandidaten. Aus diesem Grund würden neun von zehn Arbeitgebern auch unterqualifizierte Bewerber einstellen, wenn diese das Potenzial haben, die geforderten Fähigkeiten zu erlernen.

Was sich Bewerber wünschen

Aus einer weiteren Umfrage zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser der Online-Jobbörse unter 22.000 Personen geht hervor, dass mit 96 Prozent fast alle Bewerber online auf Jobsuche gehen. Jobbörsen und Unternehmenswebsites sind die meistgenutzten Recherchekanäle - gefolgt vom persönlichen Netzwerk aus Freunden und Bekannten. Der typische Bewerber bewirbt sich am liebsten per EMail und erwartet nach spätestens zwei Wochen die erste Resonanz. Erhält er überhaupt keine Rückmeldung, empfindet der Kandidat das Unternehmen fortan als unsympathisch (79 Prozent) und würde sich in Zukunft nicht mehr dort bewerben (55 Prozent).

Laut Stepstone wünscht sich der typische Bewerber in Stellenanzeigen neben einer detaillierten Beschreibung des Jobinhalts vor allem konkrete Angaben zu Gehalt, Arbeitsumgebung und Jobsicherheit. Er ist zu maximal zwei Vorstellungsgesprächen bereit. Wenn er eine neue Stelle antritt, hält er passiv weiter Ausschau nach Jobangeboten, um den Arbeitsmarkt und seine Chancen im Blick zu behalten (59 Prozent). Was den typischen Bewerber am ehesten ans Unternehmen bindet: der interessante Job, eine gute Beziehung zu den Kollegen, das Wissen um finanzielle Stabilität des Arbeitgebers und ein gutes Verhältnis zum Chef.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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