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Technische Schwächen bremsen Onlinehändler aus

03.06.15 Viele Onlinehändler sehen sich technisch noch nicht ausreichend aufgestellt. Aus diesem Grund schätzen viele Unternehmen ihre eigenen Entwicklungsperspektiven schlechter ein als die des Gesamtmarktes. Zu diesem Kernergebnissen kommt der E-Commerce-Index 2015, den die Poet AG zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ermittelt hat.

  (Bild:  Sam Leech/Flickr)
Bild: Sam Leech/Flickr
Vielen Unternehmen mit Onlineshops wird zunehmend bewusst, dass ihr bisheriges ECommerce-Engagement nicht ausreicht, um an den Möglichkeiten des Internethandels ausreichend partizipieren zu können. Mit 63,78 Punkten liegt der Index zwar noch deutlich unterhalb des Maximalwertes von 100, doch insbesondere die Bewertungen der internen Bedingungen für den Internethandel haben ein besseres Ergebnis verhindert. So ist E-Commerce zwar überwiegend gut in den Unternehmensstrategien verankert, dies drückt sich jedoch nicht in den dafür bereitstehenden Investitionsbudgets aus. Noch ungünstiger sieht es bei der Leistungsqualität der genutzten technischen Lösungen aus. So erreicht dieser Aspekt mit 5,36 Punkten von allen Parametern eine der niedrigsten Einzelbewertungen.

Onlineshops sehen sich vor hohen Anforderungen

ECommerce-Index 2015 (Bild: Poet AG)
Bild: Poet AG
ECommerce-Index 2015
Auf die Frage, wie anspruchsvoll die befragten Unternehmen die weiteren ECommerce-Anforderungen in den nächsten zwölf Monaten einschätzen, wird mit 7,72 der höchste aller Einzelwerte ermittelt. Diese offensichtlichen Optimierungsbestrebungen stützen sich auch auf positive Budgeterwartungen für diesen Zeitraum. Der entsprechende Indexwert steigt auf 6,78, was gegenüber dem Votum zur aktuellen Budget-Situation eine Steigerung um immerhin 0,9 Punkte bedeutet.

Bei der künftigen Ausrichtung stehen besonders die Trends Social Commerce und Mobile Commerce hoch im Kurs. Diese Lösungsbereiche hatten auch schon in den bisherigen Lösungsstrategien eine hohe Priorität, die Onlinehändler wollen sich ihnen aber auch in den nächsten zwölf Monaten mit weitgehend ähnlicher Intensität widmen.

Personalisierte Ansprache wird immer wichtiger

Anders sieht es jedoch insbesondere beim Thema Customer Centric Commerce zur individuelle Ansprache und Betreuung der Kunden aus. Bisher hatte es erst eine mittlere Relevanz, ihm soll aber eine deutlich größere Bedeutung bekommen, was sich an der überdurchschnittlichen Steigerung des entsprechenden Index-Wertes von 4,82 auf 6,22 Punkte ablesen lässt. Eine ähnliche Tendenz besteht bei Predictive Analysis für Prognosen mit Wahrscheinlichkeitsangaben über das Kundenverhalten. Auch hier ist ein deutlicher Anstieg des entsprechenden Index-Wertes zu verzeichnen.

Studie: Analysiert wurden die gegenwärtige Situation sowie die weiteren Perspektiven für die nächsten zwölf Monate. 137 ECommerce-Verantwortliche haben dazu in einer jeweiligen Werteskala von 0 bis 10 ihre Einschätzungen abgegeben. Aus der Summe der gewichteten Einzelergebnisse wurde der E-Commerce-Stimmungsindex 2015 errechnet.

(Autor: Susan Rönisch)

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