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Recruiting-Trends 2015: Arbeitgebermarke und Mitarbeiterbindung sind zentral

20.10.15 Das Thema Employer Branding steht für deutsche Personaler weiterhin an erster Stelle, wenn es darum geht, neue Mitarbeiter zu gewinnen - 68 Prozent von ihnen geben an, dass ihr Image als Arbeitgeber einen entscheidenden Einfluss darauf hat. Entsprechend sehen 43 Prozent Employer Branding als Top-Priorität in ihrem Unternehmen - eine deutliche Steigerung gegenüber 2014 (30 Prozent), so eine aktuelle Studie zu den Recruiting-Trends 2015 von Linkedin.

  (Bild: Zak Suhar/StockSpanp.io)
Bild: Zak Suhar/StockSpanp.io
Der Studie nach sehen Personaler allerdings noch deutliche Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich der Strategie rund um den Auf- und Ausbau der Arbeitgebermarke: Nur 48 Prozent gaben an, dass ihr Unternehmen hier proaktiv vorgeht. Die größten Herausforderungen bei der Einstellung neuer Mitarbeiter sehen deutsche HR-Experten in den Punkten Gehalt (42 Prozent), Wettbewerb um Angestellte (41 Prozent) und die geographische Lage des Unternehmens (33 Prozent). Dies zeigt, dass Arbeitnehmer genau überlegen, zu welchen Konditionen sie in einem Unternehmen einsteigen und was sie für ihre Arbeit erwarten. Deshalb gewinnt auch das Thema Mitarbeiterbindung bei Personalern stetig an Bedeutung: 31 Prozent sehen dies als Priorität für ihr Unternehmen an. Das Thema Mitarbeiterbindung wird in den kommenden Jahren immer wichtiger werden.

Verbesserungsmöglichkeiten für interne Stellenbesetzungen

Überraschende Erkenntnis der Studie ist, dass Unternehmen trotz des Aufwandes für die Gewinnung und Anbindung neuer Mitarbeiter noch wenig Fokus auf die interne Neubesetzung von Stellen legen. Nur zehn Prozent der Personaler sehen dies als Priorität im Recruiting-Prozess an. Insgesamt verfolgen 19 Prozent der Befragten die Bemühungen um interne Neubesetzungen aktiv, 33 Prozent dagegen kaum oder gar nicht. 17 Prozent der Befragten gaben an, über kein eigenes Programm für interne Neubesetzungen zu verfügen und zwölf Prozent sehen Mitarbeiter nur dann als Bewerber für freie Stellen, wenn diese sich proaktiv melden. Laut den Studienautoren gebe es hier noch viel Potential für Unternehmen und Personaler.

Quality-of-Hire als wichtigstes Tool zur Performance-Bewertung

Quality-of-Hire, eine Beurteilung des Mitarbeiters nach einem festgelegten Zeitraum mit bestimmten Zielen, ist für 42 Prozent das wichtigste Analysetool (2014: 37 Prozent). Aspekte wie das Abarbeiten der zugeteilten Aufgaben oder die Zufriedenheit der Vorgesetzten verlieren dagegen an Bedeutung (von 35 Prozent auf 31 Prozent beziehungsweise von 16 Prozent auf 14 Prozent). Auch hier gibt es aber noch Verbesserungspotential: Weltweit empfinden nur 33 Prozent der HR-Experten ihre Messung der Quality-of-Hire als effektiv. In Deutschland liegt die Zahl mit 42 Prozent höher, aber auch hier ist das Potential noch nicht ausgeschöpft.

Methodik: Für die jährlich veröffentlichte Studie Global Recruiting Trends zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser des Business-Netzwerkes LinkedIn wurden 3.894 HR-Fachkräfte befragt.

(Autor: Susan Rönisch)

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