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Gender-Studie: Digitale Fähigkeiten beschleunigen Gleichberechtigung am Arbeitsplatz

07.03.16 Frauen nutzen die Chancen der Digitalisierung, um im Beruf aufzusteigen und den Karriereabstand zu ihren männlichen Kollegen zu verringern. Das besagt eine Studie des Beratungsunternehmens Accenture.

 (Bild: Pixabay/CC0)
Bild: Pixabay/CC0
Eine hohe Digital Fluency, also digitale Kompetenzen sowie neue berufliche Möglichkeiten durch Digitalisierung, hilft besonders Frauen dabei, ihre Karriereaussichten zu verbessern und die nötigen Voraussetzungen für den beruflichen Aufstieg zu schaffen. Somit kann die Digitalisierung in den nächsten Jahren dazu beitragen, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Arbeitsleben weiter voranzutreiben.

Die Studie Getting to Equal: How Digital is Helping Close the Gender Gap at Work zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zeigt für alle untersuchten Länder einen ausgeprägten Zusammenhang zwischen einer hohen Digital Fluency von Frauen und ihrem Bildungsniveau sowie ihren Berufsaussichten. In 16 der 31 untersuchten Länder erreichen Frauen ein höheres Bildungsniveau als Männer - unter anderem, weil sie digitale Technologien effektiver nutzen. Zudem eröffnen sich neue berufliche Chancen für Frauen, da sie Dank der Digitalisierung flexibler arbeiten können und stärker von neuen Berufsbildern profitieren. Männer ziehen daraus zwar ebenfalls Vorteile im Job, doch laut Studie hat Digital Fluency einen wesentlich stärkeren Einfluss auf die Karrierechancen von Frauen.

Deutschland hat noch Nachholbedarf

Im Vergleich aller untersuchten Länder belegt Deutschland lediglich einen der mittleren Plätze, sowohl was die Digital Fluency (Platz 11), das Bildungsniveau (Platz 18), die Beschäftigungsfähigkeit (Platz 11) und die beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten (Platz 16) von Frauen betrifft. Gerade bei der für die zukünftigen Karrierechancen von Frauen so wichtigen Digital Fluency sind die Niederlande, die skandinavischen Länder und die USA führend, während Schwellenländer wie die Philippinen, Indien und Indonesien auf den letzten Plätzen landen.

So sind 61 Prozent der in Deutschland befragten Frauen und Männer überzeugt, dass digitale Technologien es für Frauen einfacher machen, eine Beschäftigung aufzunehmen und auf Dauer am Berufsleben teilzunehmen. Weiterhin glauben 63 Prozent, dass die Digitalisierung zu einer Angleichung der Karrierechancen von Frauen und Männern führen wird. Dass die Digitalisierung mehr Flexibilität im Beruf bringt und somit eine bessere Work-Life-Balance ermöglicht, glauben 53 Prozent aller Umfrageteilnehmer in Deutschland. Immerhin mehr als ein Drittel der Befragten (36 Prozent) gab an, seine digitalen Fähigkeiten bereits für den beruflichen Aufstieg genutzt zu haben und 23 Prozent sehen dafür sogar den Grund für ein höheres Gehalt.

Geschlechtergleichheit am Arbeitsplatz könnte schon 2040 erreicht werden - theoretisch

Das Berechnungsmodell von Accenture zeigt weiterhin: Wenn Regierungen und Unternehmen die Geschwindigkeit verdoppeln, mit der Frauen digital kompetent werden, könnte Geschlechtergleichheit am Arbeitsplatz in den Industriestaaten bereits im Jahr 2040 erreicht werden, also 25 Jahre schneller als bei der jetzigen Entwicklung. Während Digital Fluency Frauen zwar dabei hilft, in ihrer Karriere schneller voranzukommen, ist es noch nicht gelungen, den Abstand zu Männern in Führungspositionen deutlich zu verringern oder den Gehaltsunterschied zwischen den Geschlechtern auszugleichen.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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