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Amazon wird zur größten Konkurrenz für Apotheken

02.02.16 Amazon zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser setzt sowohl Offline- als auch Online-Apotheken zunehmend unter Druck. Wie Yougov jetzt ermittelte, hat fast jeder dritter Internetnutzer (30 Prozent) dort rezeptfreie Medikamente und Gesundheitsprodukte gekauft.

 (Bild: Jarmoluk/Pixabay)
Bild: Jarmoluk/Pixabay
Laut der Umfrage zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser des Marktforschungs- und Beratungsinstituts unter 2.052 Internetnutzern im Januar 2016 hat sogar jeder Siebte (15 Prozent) schon einmal rezeptfreie Medikamente bei dem Onlineversandhändler gekauft.

Bei fast jedem Zweiten (47 Prozent) kommt Amazon als mögliche Einkaufsstätte von OTC-Produkten (apothekenpflichtige und nicht apothekenpflichtige Arzneimittel) infrage und jeder dritte Internetnutzer (34 Prozent) sieht gar keinen Unterschied zwischen Amazon und einer Online- bzw. Versandapotheke.

Beim Informationsgehalt in Bezug auf rezeptfreie Medikamente sehen die Befragten bei Amazon noch Luft nach oben. Nur knapp jeder Dritte (30 Prozent) stimmt der Aussage zu, dass man beim Versandriesen alle notwendigen Informationen zu rezeptfreien Mitteln oder Medikamenten findet. Etwa jeder Vierte (23 Prozent) stimmt dieser Aussage nicht zu, rund jeder Zweite (47 Prozent) hat dazu keine Meinung.

Vor allem durch die schnelle Lieferung und Same Day Delivery kann Amazon gegenüber Versandapothenen punkten. Same Day Delivery für OTC-Produkte empfindet jeder Zweite (52 Prozent) bei Amazon als besonders sinnvoll.

Ob bei Amazon oder bei anderen Online- bzw. Versandapotheken, insgesamt kaufen 61 Prozent der deutschen Internetnutzer gelegentlich rezeptfreie Medikamente im Internet. Der Hauptgrund für den Kauf im Netz sind für 72 Prozent der Befragten die günstigeren Preise im Internet, gefolgt von der höheren Diskretion OTC-Produkte online zu erwerben (51 Prozent). An dritter Stelle folgt die schnelle Lieferung (45 Prozent).

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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