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Verlustmeldungen mobiler Endgeräte: Arbeitnehmer sind zu nachlässig

20.02.13 Nur etwa jeder fünfte Mitarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen informiert seinen Arbeitgeber innerhalb einer Stunde über den Verlust eines firmeneigenen Gerätes. Gleichzeitig ist die Mehrheit der befragten IT-Entscheider davon überzeugt, dass die auf dem Gerät gespeicherten vertraulichen Daten über ein Passwort bereits hinreichend geschützt sind. So das Ergebnis einer aktuellen Kaspersky-Umfrage, durchgeführt von TNS Infratest zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen .

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Die Grafik zeigt den prozentualen Anteil der Arbeitnehmer in europäischen Ländern, die den Verlust eines Firmenhandys innerhalb von einer Stunde melden.
(chart: TNS Infratest / Kaspersky Lab)
Kommen unternehmenseigene Notebooks, Tablet-PCs oder Smartphones abhanden, vergehen einige Stunden, bis das Unternehmen von dem Verlust erfährt und reagieren kann. Lediglich 21 Prozent der im Auftrag von Kaspersky Lab zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser europaweit befragten IT-Entscheidungsträger konnten bestätigen, dass üblicherweise zwischen Verlust und der entsprechenden Meldung durch die Mitarbeiter eine Zeitspanne von nur einer Stunde liegt. In zwölf Prozent aller Fälle vergeht jedoch mehr als ein Tag. Solange haben Cyberkriminelle dann die Möglichkeit, von den Geräten vertrauliche Daten abzuziehen, Verträge auszuspionieren, Firmen-E-Mails zu lesen oder sich in Online-Konten (etwa von Facebook und Twitter) einzuloggen.

Deutsche Mitarbeiter in mittelständischen Unternehmen reagieren langsam

Besonders nachlässig gehen auch Arbeitnehmer in Deutschland mit einer Verlustmeldung um. Sie geben den Verlust lediglich zu 19 Prozent innerhalb einer Stunde an. Knapp mehr als die Hälfte meldet den Verlust zumindest noch innerhalb eines Arbeitstages. Doch bei 16 Prozent dauert es eine halbe Woche oder länger, bis ein Diebstahl angezeigt wird. Insbesondere für deutsche Unternehmen mit 100 bis 249 Arbeitsplätzen kann das nachlässige Verhalten ihrer Mitarbeiter zum Problem werden. Denn hier melden nur 15 Prozent einen Verlust innerhalb einer Stunde, aber 27 Prozent lassen sich dafür mehr als einen Arbeitstag Zeit.

Die Umfrage erbrachte noch ein weiteres Ergebnis: Lediglich 39 Prozent aller europaweit Befragten sind der Meinung, dass eine Verschlüsselung der Daten auf dem mobilen Gerät sicherer ist als ein "reiner" Passwort-Schutz. Auch in Deutschland sind noch 35 Prozent der Befragten dieser Meinung.

(Autor: Markus Howest)

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