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Jeder vierte Online-Händler unterschätzt die Kosten einer Shop-Einführung
11.09.12 Wenn es um die Einführung eines Shops geht, spielt der Preis eines Shop-Systems auf den ersten Blick eine untergeordnete Rolle. Wichtiger bei der Wahl eines Anbieters sind den Händlern die angebotenen Funktionalitäten sowie die Möglichkeit den Shop auch nachträglich flexibel erweitern und anpassen zu können. Dies ist eines der Ergebnisse, die der ECC Handel
in Zusammenarbeit mit der XSITE GmbH
in dem Whitepaper "Kostenstrukturen im Online-Handel"
erstellt hat.
Planung ist oberstes Gebot
Open Source-Lösungen, die auch aufgrund ihrer freien Verfügbarkeit häufig gewählt werden, entpuppen sich oft als deutlich teurere Variante als zuvor angenommen: 14,3 Prozent der Online-Händler, die Open-Source-Lösungen verwenden, rechneten mit Kosten von über 25.000 Euro. Zum Vergleich: 80 Prozent der Händler, die auf eine individuelle Shop-Lösung setzen, rechneten mit Kosten von circa 5.000 Euro. Insgesamt lagen bei jedem vierten Online-Händler die Ausgaben für die Implementierung über den erwarteten Kosten. Gründe hierfür sind neben der Systemintegration selbst auch fehlendes Know-how und erhöhter Personalaufwand.
Marketing ist Haupt-Kostentreiber
Neben den Fixkosten, die für die einmalige Einrichtung des Online-Shops anfallen, entstehen während des Shopbetriebs auch regelmäßige Kosten. Kostentreiber Nummer eins sind dabei Marketingausgaben. 44,4 Prozent der befragten Online-Händler gaben an, dass diese der größte Block unter den laufenden Kosten seien - für jeden Vierten ist dies immerhin der zweitgrößte Treiber. Vor allem die Themen Suchmaschinenmarketing und -optimierung stehen dabei oben auf der Liste. Die Positionen "Redaktion und Content-Pflege" (78,4 Prozent), die regelmäßigen Kosten für das Shop-System (70,3 Prozent) sowie Kosten, die während der Kaufabwicklung entstehen (62,3 Prozent), folgen auf den Plätzen zwei, drei und vier der laufenden Ausgaben.(Autor: Markus Howest)
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