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Mangelnde Digital- und IT-Kompetenzen gefährden Technologie-Standort Deutschland

05.06.13 Wegen fehlender Fachkräfte in der Informatik droht Europa - und damit auch Deutschland - den Anschluss an die technischen Entwicklungen zu verlieren. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Untersuchung "Informatics education - Europe cannot afford to miss the boat" zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser der weltweit agierenden Informatikfachgesellschaft Association for Computing Machinery zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser (ACM).

Die Gesellschaft für Informatik zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , die bereits ähnliche Untersuchungen durchgeführt hat und die Empfehlungen des Berichts unterstützt, bemängelt die langwierigen Diskussionen um die informatische Bildung im Primär- und Sekundärbereich in Deutschland und befürchtet, dass der IT-Standort Deutschland den Anschluss verpasst.

Die Autoren der Untersuchung stellen fest, dass zwar Anfang der 1970er- und 1980er-Jahre einige Anstrengungen zur Einführung von Inhalten der Informatik und der allgemeinen informatischen Bildung ("digital literacy") in schulische Lehrpläne und universitäre Curricula unternommen worden sind, mittlerweile aber in etlichen Ländern diese Bestrebungen wieder nachgelassen haben, ja zum Teil sogar rückgängig gemacht wurden.

Eine solche Entwicklung sei, so der Report der ACM, jedoch höchst unverantwortlich, denn andere Länder bilden ihre Schüler in der Informatik bedeutend gründlicher aus:"Keine angemessene Informatikausbildung anzubieten, bedeutet, dass Europa seiner neuen Generation von Bürgern in der Bildung wie auch wirtschaftlich schadet."
Aufgrund der aktuellen Situation geben die Autoren vier Schlüsselempfehlungen:

  • Empfehlung 1: Alle Schülerinnen und Schüler sollten eine Ausbildung in "digital literacy", einer informatischen Grundbildung, erfahren, früh beginnend bis zu einer Beherrschung der grundlegenden Konzepte spätestens im Alter von 12 Jahren. Dieser Unterricht sollte nicht nur Fähigkeiten vermitteln, sondern auch die Grundsätze und Techniken ihres effektiven und ethischen Einsatzes der Informationstechnik.
  • Empfehlung 2: Alle Schülerinnen und Schüler sollten eine Ausbildung in Informatik als eigenständiges wissenschaftliches Fach erfahren, vor allem aufgrund des inneren intellektuellen und erzieherischen Werts als auch aufgrund der Anwendbarkeit der informatischen Kompetenzen in anderen Disziplinen.
  • Empfehlung 3: Eine groß angelegte Lehrerausbildung sollte dringend begonnen werden. Um diesen Prozess kurzfristig anzustoßen, sollten kreative Lösungen entwickelt werden, bei denen Lehrerinnen und Lehrer mit Fachleuten aus Wissenschaft und Industrie zusammengebracht werden.
  • Empfehlung 4: Die Erstellung der Informatik-Lehrpläne sollte auf der beträchtlichen Anzahl existierender Werke aufgebaut werden sowie auf den spezifischen Empfehlungen des Reports.

(Autor: Heinke Shanti Rauscher)

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