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Lebensmittel online: Amazon enttäuscht, andere Angebote bleiben in der Nische

10.08.10 Der neu gestartete Lebensmittel-Online-Shop von Amazon hat in den vergangenen Tagen für viel Aufmerksamkeit in den Medien gesorgt, denn die Idee wird grundsätzlich positiv bewertet. In der Umsetzung jedoch kommt der Lebensmittelshop bei den Verbrauchern nicht gut an, wie die aktuelle Web-Monitoring-Studie der Consline AG zeigt.

Laut der Web-Monitoring-Studie der Consline AG zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser bewerten 52 Prozent der Nutzer von Online-Foren den Online-Food-Shop von Amazon zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser negativ. Kritisiert wird vor allem das Marketplace-System, bei dem bei einer Bestellung hohe Versandkosten anfallen können, wenn die Waren von verschiedenen Amazon-Partnern geliefert werden. Zudem äußern die Forennutzer erhebliche Bedenken hinsichtlich des Versands kühlpflichtiger Produkte. Testkäufe von derartigen Produkten werden fast ausschließlich negativ bewertet.

Auffällig ist auch, wie wenig über andere Online-Lebensmittel-Anbieter im Netz diskutiert wird, obwohl diese z.T. schon seit Jahren um Kunden werben. Nach Amazon folgt Gourmondo.de mit deutlichem Abstand. Zu Froodies, Edeka24, Lebensmittel.de oder dem Online-Angebot von Kaiser's Tengelmann findet sich kaum Resonanz.

Kritikpunkte an Amazones Marktplaces-System beim Lebensmitteleinkauf:
  1. kein vollständiges eigens Angebot bei einem Anbieter,
  2. die Waren müssen von verschiedenen Herstellern bestellt werden, da das typische Supermarkt-Sortiment nicht vollständig abgedeckt ist,
  3. die Waren werden in mehreren Paketen zu verschiedenen Zeitpunkten geliefert,
  4. der jeweilige Lieferzeitpunkt kann nicht genau bestimmt werden,
  5. das Paket muss persönlich abgenommen werden,
  6. mehrfache Versandkosten,
  7. die Verpackungen erzeugen viel Müll und
  8. im stationären Handel gibt es besser organisierte Liefersysteme.

(Autor: Susan Rönisch)

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